Tag der formalen Schulanmeldung

Sehr geehrte Eltern der zukünftigen Lernanfängerinnen und Lernanfänger,

die formale Anmeldung zur Schulaufnahme erfolgt an der Mosaik-Grundschule Peitz, Schulstraße 2, 03185 Peitz am Donnerstag,  12.01.2017  in der Zeit von 08.00 bis 17.00 Uhr. Sie muss persönlich in der Schule erfolgen!

Schulpflichtig sind alle Kinder, die im Zeitraum vom  01.10.2010 bis 30.09.2011 geboren sind. Bitte nutzen Sie den oben genannten Termin zur Anmeldung Ihrer Kinder. Bei eventuellen Fragen werden wir Sie entsprechend beraten.

Folgende Unterlagen sind bei der Anmeldung vorzulegen bzw. beizubringen:

  • Geburtsurkunde
  • Ist nur ein Elternteil oder eine andere Person sorgeberechtigt, ist dies durch die Abgabe einer Negativbescheinigung oder die Vorlage einer Gerichtsentscheidung nachzuweisen.
  • Das Formular „Bestätigung der Teilnahme an der Sprachstandfeststellung“ ist abzugeben.

Am Tag der Schulanmeldung erhalten Sie auch den Termin der schulärztlichen Untersuchung, welche in der Schule stattfindet. (ab 8.10 Uhr bis 13.00 Uhr am 06.2., 13.2., 15.2., 16.2. und 20.2.2017 zu Ihrer Vorabinformation).

 

Frank Nedoma
Rektor

Besinnliche Ruhe, sie soll über diesen Tagen liegen,

wie die weißen Flocken auf grünem Geäst,

wir wünschen allen eine Zeit voll Liebe und Frieden,

Glück im Neuen Jahr und ein Frohes Fest!

Mit diesem Weihnachtsgruß möchten wir unseren Dank für die konstruktive Zusammenarbeit sowie für das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Arbeit im Jahr 2016 verbinden.

Wenn am 4. Januar 2017 der Unterricht beginnt, dann starten wir in die nächste Phase des Schuljahres 16/17. Dabei setzen wir auch weiterhin auf Kooperation und Kommunikation, um in konstruktiver Partnerschaft mit Eltern und Institutionen unsere Ziele zu erreichen.

Weihnachtskonzert zum Jahresausklang

Bevor sich an der Mosaik-Grundschule Peitz alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrerinnen und Lehrer in die Ferien zum Jahreswechsel verabschieden, findet traditionell das große Weihnachtskonzert mit vielen, vielen Gästen statt. Weihnachtsgedichte, Weihnachtswitze, Weihnachtstänze, Weihnachtssketche, Weihnachtslieder und auch Instrumentalbeiträge unterhielten humorvoll und auch emotional. Den Abschluss bildete der Titel „Ein wunderschöner Tag“, der von den Mädchen und Jungen der 5. und 6. Klassen stimmungsvoll performt wurde. Mit diesem Gefühl der guten Laune verließen alle die Schule und gingen in die Weihnachtferien.

Ein besonderer Vorweihnachtstag

Gleich drei Klassen der Mosaik-Grundschule Peitz nahmen das Angebot des Eisenhütten- und Fischereimuseums zur Durchführung ihrer Weihnachtsfeier an.

Im wunderschönen Ambiente konnten wir eine sehr interessante Führung erleben, wo viele Fragen geklärt werden konnten und als Höhepunkt ein Ausblick über Peitz alle Schüler begeisterte. Danach stärkten sich alle Kinder am leckeren Klemmkuchen und bei den winterlichen Temperaturen schmeckte der warme Kinderpunsch vorzüglich. Anschließend wurde im weihnachtlich geschmückten Traditionsraum gebastelt, gewichtelt, gesungen und im Klassenverband gemütlich Zeit verbracht.

Wir möchten uns auf diesem Weg beim Museumsteam recht herzlich für diese schönen vorweihnachtliche Tage bedanken.

Danke für einen gelungenen Tag sagen die Schüler und Klassenlehrerinnen der 5a, 5b und 6b.

Cornelia Feuerfeil

Schulwandertag ins Staatstheater Cottbus

Traditionell unternimmt die Mosaik-Grundschule Peitz in der Vorweihnachtszeit einen gemeinsamen Theaterbesuch. Mit diesem jährlichen Ausflug ermöglicht die Schule jedem Kind einen Besuch des schönsten und bedeutendsten Theaters in Brandenburg. In diesem Jahr ist das Ballett „Peter Pan“ auf dem Weihnachtsprogramm für Kinder. Zum besseren Verständnis der Aufführung wurde im Unterricht die Geschichte vorbesprochen.

Neben dem Theaterbesuch ist auch immer schon die Anreise mit acht Reisebussen ein Erlebnis. So eine Buskolonne beeindruckt die Schülerinnen und Schüler schon mächtig.

Unser Dank gilt neben der Organisatorin Frau Birgit Grosch auch den Eltern, die als Begleiterinnen und Begleiter gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern den Besuch erst möglich machten.

Schüler der Mosaik GS Peitz gestalten weihnachtliche Programme

Auch in diesem Jahr hörte man bereits im November Weihnachtslieder in der Mosaik GS Peitz aus dem Musikraum. Warum? Na, damit sie zu den Programmen bei der Rentnerweihnachtsfeier der Peitzer Senioren in Turnow und bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes auch schön klangen. In diesem Jahr wurden die Programme durch die Klassen 3a und 5a gestaltet. Die Kinder sangen, tanzten, spielten auf Instrumenten und trugen Gedichte vor. Der herzliche Applaus am Ende des Programmes war der wohlverdiente Lohn für die manchmal anstrengenden Proben.

Unser Tag in Prag

Die Pragexkursion ist der gefühlte Projekthöhepunkt. Die tschechische Hauptstadt als touristischer Hotspot verkörpert auch politisch-historisch betrachtet einen hervorragenden Lernort. Josefov, das jüdische Viertel der Hauptstadt ist dabei ein Kleinod. Das jüdische Museum mit seinen 5 Synagogen und das jüdische Kulturzentrum waren so auch unser Ziel. Bei der Führung durch das Viertel erhielten wir einen guten Einblick in das urbane jüdische Leben in Prag.
Unser Zusammentreffen mit der Prager Jüdin Dr. Michaela Vidlakova im jüdischen Kulturzentrum gab unserer Studienfahrt einen einzigartigen Moment. Frau Dr. Vidlakova wurde als Kind aus Prag mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert. Von 1942 bis zur Befreiung 1945 weilte sie im Ghetto und hatte das Glück, dass sie mit ihrer Mutter und dem Vater zu den wenigen Überlebenden gehörte. Sie berichtete von der Zeit im Ghetto und auch von dem Leben danach. Zum Abschluss rezitierte sie ein Gedicht einer Freundin über Menschlichkeit. Als Dank sangen wir ihr das Finale der Oper Brundibar vor. Wir wünschen ihr weiterhin Kraft und Gesundheit und danken für die gemeinsame Zeit von Herzen.
Mit einem Stadtbummel ließen wir den Tag ausklingen. Morgen fahren wir zurück nach Peitz. Unser Dank gilt auch unserer Klassenlehrerin Frau Zech, die uns gut auf die Fahrt vorbereitet hat. Danken möchten wir auch den Eltern Frau Hoppe, Frau Ahrens und Herrn Nagel, die uns begleiteten und viel über das Erlebte mit uns sprachen. Anna und Katharina wünschen wir auch zukünftig viele nette Gruppen, danke für eure Hilfe.

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Der Kälte getrotzt

Am Mittwoch brachen wir bei minus 5 Grad Celsius um 9.00 Uhr auf zur Besichtigung der Kleinen Festung. Die Kleine Festung diente seit ihrer Fertigstellung den Herrschenden als Gefängnis. Berühmtester Häftling ist der Attentäter von Sarajewo, der hier seine Haftstrafe antreten musste. Mit Machtübernahme der Faschisten in Böhmen und Mähren wurde sie zum Gefängnis der Prager Gestapo.  So waren es überwiegend politisch Verfolgte, die hier interniert waren. Aber etwa 10 % der Häftlinge waren Juden. Diese Gefangenen wurden besonders unmenschlich behandelt und speziell in einer furchtbaren Zelle eingesperrt. Das alles erfuhren wir im Rahmen einer interessanten Führung. Dabei sahen wir alle Höfe, die Massen- und Einzelzellen und andere Einrichtungen des Gefängnisses.

Zum Abschluss sahen wir im alten Kino vor Ort Auszüge aus dem Propagandafilm der Nazi`s über Theresienstadt. Die filmischen Umschnitte zwischen der Propaganda und dem wahren Leben im Ghetto gingen uns emotional sehr nahe.

Anschließend wanderten wir zum jüdischen Friedhof mit dem Krematorium, besuchten das Kolumbarium und legten am Denkmal für die jüdischen Kinder einen persönlichen Stein zur Erinnerung ab.

Um 12.30 Uhr, nach dreieinhalb Stunden beendeten wir unsere Exkursion. Wir waren alle mächtig durchgefroren und waren froh, dass wir im warmen Raum zu Mittag essen konnten.

Nachmittags arbeiteten wir wieder an unseren Leporellos. Die Tagesreflexion fand diesmal auf dem großen Dachboden der Magdeburger Kaserne statt. Anschließend bereiteten uns Anna und Katharina auf das morgige Zeitzeugengespräch vor. Denn morgen fahren wir nach Prag!

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Informativer Vormittag – arbeitsintensiver Nachmittag

Unser zweiter Studientag begann mit den Besuchen des Ghettomuseums und der Ausstellung in der Magdeburger Kaserne. Dazu bildeten wir wieder zwei Gruppen, so dass eine intensive Kommunikation mit dem Guide und auch innerhalb der Gruppen möglich war. Damit konnten Fragen aus den umfangreichen Leseangeboten schnell und unmittelbar diskutiert bzw. beantwortet werden. Es ist schon sehr beeindruckend, welchen Stellenwert Kultur und Bildung während der Internierungszeit hier im Ghetto hatten.

Nachhaltig wirken dabei die vielen, vielen Zeichnungen und Bilder, welche im Verborgenen entstanden sind und das reale Leben im Ghetto zeigen.

Am Nachmittag fanden wir uns auf dem Dachboden ein und begannen unsere Eindrücke und Erkenntnisse zu verarbeiten. Dabei versuchten wir uns am Dichten, Zeichnen und Schreiben. Als Grundform unserer persönlichen Arbeit wählten wir das Leporello, welches jede und jeder nun individuell gestalten kann.

Bevor wir den Tag mit der Reflexionsrunde, jüdischen Tänzen und Liedern ausklingen ließen, sahen wir uns noch eine Videoaufzeichnung der Kinderoper Brundibar an.

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Beginn der Studienreise der Klasse 6b

Am 28. November 2016 ist unsere 29 – köpfige Gruppe zur Studienreise nach Terezin und Prag mit dem Bus aufgebrochen. Nach gründlicher Vorbereitung in der Schule, dem Lesen des Kinderroman „Die Kinder aus Theresienstadt“ uvm. steht nun eine Woche Spurensuche vor Ort auf dem Plan. Die beiden Freiwilligen Anna und Katharina haben uns heute die Stadt Terezin nahe gebracht. Die zweieinhalbstündige Führung bei winterlichen Temperaturen führte uns an die Orte der Handlung im Roman und machte uns die damalige Zeit lebendig. Gebetsraum, Unterkunftsstätte, Zeremoniensaal sind nur einige prägnante Besichtigungsorte dabei gewesen. Gleichzeitig wurden wir neugierig auf die kommenden Tage. Am Abend reflektierten wir in der Runde den Tag, sangen und tanzten miteinander.

teresin2016-2-1