Schulfest am 1. Juli 2016 an der Mosaik-Grundschule Peitz

Traditionell findet zum Schuljahresende immer unser großes Schulfest statt. Auch in diesem Jahr laden wir alle Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und darüber hinaus alle Peitzerinnen und Peitzer am Freitag, den 1. Juli 2016 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf unseren Schulhof ein zur großen Party mit Hüpfburg, Elterncafe, Eisbar, Zuckerwatte, Grill, Bastelstraße, Schminken u.v.m.Besonders freuen wir uns auf die 63 Mädchen und Jungen, die am 3. September 2016 ihre Schulaufnahme an unserer Schule erleben. Ihnen ist das Thema des Festes gewidmet. „Wir stellen unsere Schule unseren Lernanfängern vor!“ ist das Motto mit dem wir deutlich machen, welchen großen Stellenwert gerade die Jüngsten bei uns haben.

Frank Nedoma

Schulleiter

Tag 4

Nach dem Frühstück starteten wir zu unserer ersehnten Fahrt nach Prag. Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen. Der Wettergott bescherte uns Sonnenschein und mit Paula entdeckten wir diese einzigartige Stadt. Der Veitsdom war beeindruckend und die Wachablösung vor der Prager Burg einfach toll.

Über den Königsweg gelangten wir zur Karlsbrücke und dem Altstädter Ring. Wie bestellt, schlug die astronomische Uhr für uns.

Im historischen Jüdischen Viertel erlebten wir mit Frau Dr. Dagmar Lieblova eine einmalige Zeitreise in das ehemalige Ghetto Theresienstadt. Sie wird dieser Tage 87 Jahre alt und  führte uns behutsam in diese schreckliche Zeit deutscher Geschichte.

Im Anschluss führte unser Weg durch Synagogen und über den jüdischen Friedhof. Der Star war dabei die Spanische Synagoge.

Ein weiterer Höhepunkt war der Einkaufsbummel durch Prag.

Tag 3

Der Mittwoch brachte uns eine interessante Führung durch die Kleine Festung – ein ehemaliges Gestapo-Gefängnis. Auch dem Festungsgeist sind wir auf die Spur gekommen.

Im Anschluss an unser Mittagessen besichtigten wir gemeinsam mit unserem zweiten Freiwilligen Konstantin den jüdischen Friedhof und das Krematorium.

 

 

Am Nachmittag arbeiteten wir wieder fleißig an unseren Exponaten und kamen auch gut voran.

Tag 2

Der heutige Tag führte uns zusammen mit Paula in die Ausstellungen der Magdeburger Kaserne und das Ghettomuseum.

Das Leben im Ghetto wurde uns mit Zeichnungen, Bildern, Leseproben, Ausstellungsstücken aus dieser Zeit und Filmen sehr nahe gebracht.

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Am Nachmittag begannen wir die Arbeit an unseren Exponaten.

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Den Abschluss des heutigen Tages bildete die Kinderoper „Brundibar“ auf dem historischen Dachboden der Magdeburger Kaserne.

Klasse 6c, Terezin; Tag 1

Nach einer ruhigen und entspannten Busfahrt sind wir überpünktlich in Terezin angekommen.

Neugierig bezogen wir unsere Zimmer in der Neuen Stätte und nahmen unser erstes tschechisches Mittagessen in der Magdeburger Kaserne ein. Wir müssen uns an die ausländische Küche noch gewöhnen, haben aber mit Interesse alles gekostet.

Danach lernten wir unsere Stadtführerin Paula kennen, welche uns einfühlsam mit dem kleinen Städtchen vertraut machte.

Besonders beeindruckend fanden wir den 230 Jahre alten Festungswall.

Gemeinsam mit Paula entdeckten wir in einem Hinterhof eine versteckte jüdische Gebetsstube.

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Zum Tagesausklang trafen wir uns auf dem Dachboden der Neuen Stätte zu einem jüdischen Tänzchen.

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Zweites Workcamp in Terezin und Prag im April 2016

Wie der April begann, so endet er auch. So weilten in der Woche vom 04.4.2016 bis 08.4.2016 die Klassen 6a und 6b mit Frau Nickel und Herrn Nedoma und begleitenden Eltern in der Tschechischen Republik und in der Woche vom 25.4.2016 bis 29.4.2016 ist die Klasse 6c mit Herrn Grunwald und Frau Krause mit Eltern in der Festungsstadt Terezin und der Hauptstadt Prag unterwegs. Auch diese Gruppe bearbeitet am authentischen Lernort das Thema Theresienstadt und ich.

Das Treffen mit Dr. Michaela Vidlàkovà in Prag

Am vierten Tag unseres Workcamps in Tschechien besuchten wir die Hauptstadt Prag. In Europa nach Paris, London und Berlin ein absoluter touristischer Hot-Spot. Geschichte und Gegenwart, Architektur und geographische Lage machen die Stadt zu einem internationalen Magneten. Unser Schwerpunkt lag auf dem Besuch des Stadtteiles Josefov, dem jüdischen Viertel mit dem Jüdischen Museum zu Prag. Der geführte Streifzug durch die Synagogen, über den alten jüdischen Friedhof führte uns zum jüdischen Kulturzentrum. Hier trafen wir Michaela Vidlàkovà. Sie wurde als sechsjähriges Mädchen mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert. Nach einer geschichtlichen Einbettung schilderte sie uns das Leben im Ghetto und auch die glücklichen Umstände, die aus ihrer Sicht dazu geführt haben, dass sie und ihre Eltern nicht auf die Transporte nach Osten mussten, sondern im Mai 1945 als Überlebende von der Roten Armee befreit wurden. Dabei wurde auch deutlich, wie furchtbar der Verlust der Großeltern war, die aus Theresienstadt in die Vernichtungslager kamen.

Mit ihren abschließenden Worten „Bruder Mensch“ appellierte sie Erhaltung der Werte Menschlichkeit und Solidarität für jeden Menschen. Der Abschied war von vielen herzlichen Umarmungen geprägt. Frau Dr. Michaela Vidlàkovà wird in diesem Jahr 80 Jahre alt.

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Wenn Geschichte erlebbar wird

Am dritten Tag unserer Studienreise besuchten wir den jüdischen Friedhof von Terezin. Es war sehr ergreifend zu sehen, wie viele Menschen hier ihre letzte Ruhe fanden, die zuvor im Ghetto an Krankheit oder Hunger gestorben waren. Die Gedenkplatten machten darauf aufmerksam, aus welchen Ländern Menschen nach Theresienstadt deportiert wurden. Fast jede europäische Nation war darunter. Nachmittags erlebten wir dann eine Führung durch die Kleine Festung, dem ehemaligen Gefängnis der Prager Gestapo. Die menschenunwürdigen Unterbringungsmethoden machten uns alle betroffen. Den Inhaftierten wurde ihre Würde genommen, ihr Aufenthalt wurde zu einem Martyrium. Den Abschluss des Besuches der Festung bildete eine Filmvorführung. Hier wurde das Ghettoleben thematisiert und die Transporte nach Osten. Die vorgetragenen Zahlen sprachen für sich.

Nach diesem emotionalen Tagesprogramm stand am Abend die eigene kulturelle Betätigung im Mittelpunkt.

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Arbeitsreich und sommerlich, Dienstag

Als wir uns am Morgen auf den Weg zum Ghetto-Museum machten, wärmte die Sonne schon merklich. Vögel zwitscherten und viele Bustouristen aus Prag strömten in die Kleinstadt Terezin. Es machte alles einen friedlich freundlichen Eindruck. Das war ein deutlicher Kontrast zu den Informationen, welche wir im Museum erhielten. Zum Auftakt konfrontierte uns Paula, unsere Freiwillige, mit einer Installation aus Koffern. „Was würdet ihr einpacken, wenn ihr euer Heim verlassen müsstet, ohne zu wissen, ob es eine Rückkehr gibt?“ Mit dieser Frage waren wir in der Projektrealität angekommen. Unsere Antworten offenbarten, dass uns diese Entscheidung sehr, sehr schwer fallen würde. Im Weiteren besuchten wir alle Abteilungen des Museums und erhielten so anschaulich einen Einblick in das Leben im Ghetto bis 1945. Besonders das musische und malerische Schaffen beeindruckte die meisten von uns sehr. Das wurde daran deutlich, dass am Nachmittag Themen wie Theaterschaffen in Theresienstadt bzw. Zeichnungen aus Theresienstadt oft bearbeitet wurden. Den Tagesabschluss bildete die Kinderoper Brundibar, die wir uns auf DVD angesehen haben.

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Anreise nach Terezin bei bestem Wetter

Am Montag, dem 04. April 2016 war es endlich soweit. Nach Wochen der schulischen Vorbereitung gingen die Mädchen und Jungen der Klassen 6a und 6b auf Studienfahrt nach Terezin und Prag. Die fünfzig Personen umfassende Reisegruppe erreichte mit dem Reisebus nach 3 Stunden und 30 Minuten die internationale Jugend- und Begegnungsstätte in Terezin. Wir konnten sofort die Zimmer beziehen und uns beim Mittagbrot stärken. Um 14.00 Uhr begannen die uns betreuenden Freiwilligen Paula und Konstantin die große Stadtführung. In zwei Stunden wurden uns die historisch relevanten Gebäude gezeigt und individuelle Geschichten dazu erzählt. In der abendlichen Reflexionsrunde konnten von jedem die Eindrücke geschildert werden.

Als Freizeitbeschäftigung wurde mit tschechischen Jungen Fußball gespielt.

Morgen folgen die Besuche in den Museen und die erste Arbeit an den Exponaten. Am Abend werden wir uns die Kinderoper Brundibar auf DVD ansehen.

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