Erfolgreich in das neue Schuljahr gestartet

Am Samstag, den 3. September 2016 wurden in Anwesenheit des Peitzer Bürgermeisters Jörg Krakow an der Mosaik-Grundschule Peitz 64 Mädchen und Jungen als neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen. Den zwei festlichen Einschulungsfeiern wohnten mehrere hundert Gäste bei, die den Augenblick miterleben wollten, an dem die Kleinen zum Schulkind berufen werden.

Ein freundvolles Programm des Schulensembles unter Leitung von Frau Wieden und Frau Grosch stimmte die Lernanfänger humorvoll und lebensnah auf den Schulalltag ein. Anschließend folgte eine erste kleine Unterrichtsstunde in der neuen Klasse. Danach gab es dann endlich die ersehnten Zuckertüten für die Kinder und in den Familien eine schöne Feier bei bestem Wetter

Frank Nedoma

Einschulung 2016

Ein Dankeschön an alle Unterstützer des Schulfestes

Alle Schülerinnen und Schüler bedanken sich bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des diesjährigen Schulfestes beigetragen haben. Hunderte Besucher, junge und ältere, ehemalige Schüler und Lehrer und vor allem die zukünftigen Lernanfänger mit Ihren Familien konnten sich ein Bild davon machen, wie die Mosaik-Grundschule Peitz aufgestellt ist.
Besonders erwähnen möchten wir:

Sparkasse Spree-Neiße, DUSSMANN Service Deutschland GmbH, Bäckerei Schulze aus Drehnow, die Fleischerei Schwella, Salon CreHairtiv Peitz, Freiwillige Feuerwehr Peitz, Förderverein der Mosaik Grundschule Peitz e.V., HV Lok Peitz e.V., Eiscafe Majaura Drachhausen, Schreibwaren Beer Cottbus.

Herzlicher Dank gilt allen Heinzelmännchen und unsichtbaren Händen, die alles möglich machten, die geputzt, geschmückt und in jedem Bereich unterstützt haben.

Das sind insbesondere die Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern, Frau Alissa Epinger und Herr Ralf Bölke.

Frank Nedoma

Schulfest am 1. Juli 2016 an der Mosaik-Grundschule Peitz

Traditionell findet zum Schuljahresende immer unser großes Schulfest statt. Auch in diesem Jahr laden wir alle Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und darüber hinaus alle Peitzerinnen und Peitzer am Freitag, den 1. Juli 2016 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf unseren Schulhof ein zur großen Party mit Hüpfburg, Elterncafe, Eisbar, Zuckerwatte, Grill, Bastelstraße, Schminken u.v.m.Besonders freuen wir uns auf die 63 Mädchen und Jungen, die am 3. September 2016 ihre Schulaufnahme an unserer Schule erleben. Ihnen ist das Thema des Festes gewidmet. „Wir stellen unsere Schule unseren Lernanfängern vor!“ ist das Motto mit dem wir deutlich machen, welchen großen Stellenwert gerade die Jüngsten bei uns haben.

Frank Nedoma

Schulleiter

Tag 4

Nach dem Frühstück starteten wir zu unserer ersehnten Fahrt nach Prag. Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen. Der Wettergott bescherte uns Sonnenschein und mit Paula entdeckten wir diese einzigartige Stadt. Der Veitsdom war beeindruckend und die Wachablösung vor der Prager Burg einfach toll.

Über den Königsweg gelangten wir zur Karlsbrücke und dem Altstädter Ring. Wie bestellt, schlug die astronomische Uhr für uns.

Im historischen Jüdischen Viertel erlebten wir mit Frau Dr. Dagmar Lieblova eine einmalige Zeitreise in das ehemalige Ghetto Theresienstadt. Sie wird dieser Tage 87 Jahre alt und  führte uns behutsam in diese schreckliche Zeit deutscher Geschichte.

Im Anschluss führte unser Weg durch Synagogen und über den jüdischen Friedhof. Der Star war dabei die Spanische Synagoge.

Ein weiterer Höhepunkt war der Einkaufsbummel durch Prag.

Tag 3

Der Mittwoch brachte uns eine interessante Führung durch die Kleine Festung – ein ehemaliges Gestapo-Gefängnis. Auch dem Festungsgeist sind wir auf die Spur gekommen.

Im Anschluss an unser Mittagessen besichtigten wir gemeinsam mit unserem zweiten Freiwilligen Konstantin den jüdischen Friedhof und das Krematorium.

 

 

Am Nachmittag arbeiteten wir wieder fleißig an unseren Exponaten und kamen auch gut voran.

Tag 2

Der heutige Tag führte uns zusammen mit Paula in die Ausstellungen der Magdeburger Kaserne und das Ghettomuseum.

Das Leben im Ghetto wurde uns mit Zeichnungen, Bildern, Leseproben, Ausstellungsstücken aus dieser Zeit und Filmen sehr nahe gebracht.

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Am Nachmittag begannen wir die Arbeit an unseren Exponaten.

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Den Abschluss des heutigen Tages bildete die Kinderoper „Brundibar“ auf dem historischen Dachboden der Magdeburger Kaserne.

Klasse 6c, Terezin; Tag 1

Nach einer ruhigen und entspannten Busfahrt sind wir überpünktlich in Terezin angekommen.

Neugierig bezogen wir unsere Zimmer in der Neuen Stätte und nahmen unser erstes tschechisches Mittagessen in der Magdeburger Kaserne ein. Wir müssen uns an die ausländische Küche noch gewöhnen, haben aber mit Interesse alles gekostet.

Danach lernten wir unsere Stadtführerin Paula kennen, welche uns einfühlsam mit dem kleinen Städtchen vertraut machte.

Besonders beeindruckend fanden wir den 230 Jahre alten Festungswall.

Gemeinsam mit Paula entdeckten wir in einem Hinterhof eine versteckte jüdische Gebetsstube.

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Zum Tagesausklang trafen wir uns auf dem Dachboden der Neuen Stätte zu einem jüdischen Tänzchen.

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Zweites Workcamp in Terezin und Prag im April 2016

Wie der April begann, so endet er auch. So weilten in der Woche vom 04.4.2016 bis 08.4.2016 die Klassen 6a und 6b mit Frau Nickel und Herrn Nedoma und begleitenden Eltern in der Tschechischen Republik und in der Woche vom 25.4.2016 bis 29.4.2016 ist die Klasse 6c mit Herrn Grunwald und Frau Krause mit Eltern in der Festungsstadt Terezin und der Hauptstadt Prag unterwegs. Auch diese Gruppe bearbeitet am authentischen Lernort das Thema Theresienstadt und ich.

Das Treffen mit Dr. Michaela Vidlàkovà in Prag

Am vierten Tag unseres Workcamps in Tschechien besuchten wir die Hauptstadt Prag. In Europa nach Paris, London und Berlin ein absoluter touristischer Hot-Spot. Geschichte und Gegenwart, Architektur und geographische Lage machen die Stadt zu einem internationalen Magneten. Unser Schwerpunkt lag auf dem Besuch des Stadtteiles Josefov, dem jüdischen Viertel mit dem Jüdischen Museum zu Prag. Der geführte Streifzug durch die Synagogen, über den alten jüdischen Friedhof führte uns zum jüdischen Kulturzentrum. Hier trafen wir Michaela Vidlàkovà. Sie wurde als sechsjähriges Mädchen mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert. Nach einer geschichtlichen Einbettung schilderte sie uns das Leben im Ghetto und auch die glücklichen Umstände, die aus ihrer Sicht dazu geführt haben, dass sie und ihre Eltern nicht auf die Transporte nach Osten mussten, sondern im Mai 1945 als Überlebende von der Roten Armee befreit wurden. Dabei wurde auch deutlich, wie furchtbar der Verlust der Großeltern war, die aus Theresienstadt in die Vernichtungslager kamen.

Mit ihren abschließenden Worten „Bruder Mensch“ appellierte sie Erhaltung der Werte Menschlichkeit und Solidarität für jeden Menschen. Der Abschied war von vielen herzlichen Umarmungen geprägt. Frau Dr. Michaela Vidlàkovà wird in diesem Jahr 80 Jahre alt.

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Wenn Geschichte erlebbar wird

Am dritten Tag unserer Studienreise besuchten wir den jüdischen Friedhof von Terezin. Es war sehr ergreifend zu sehen, wie viele Menschen hier ihre letzte Ruhe fanden, die zuvor im Ghetto an Krankheit oder Hunger gestorben waren. Die Gedenkplatten machten darauf aufmerksam, aus welchen Ländern Menschen nach Theresienstadt deportiert wurden. Fast jede europäische Nation war darunter. Nachmittags erlebten wir dann eine Führung durch die Kleine Festung, dem ehemaligen Gefängnis der Prager Gestapo. Die menschenunwürdigen Unterbringungsmethoden machten uns alle betroffen. Den Inhaftierten wurde ihre Würde genommen, ihr Aufenthalt wurde zu einem Martyrium. Den Abschluss des Besuches der Festung bildete eine Filmvorführung. Hier wurde das Ghettoleben thematisiert und die Transporte nach Osten. Die vorgetragenen Zahlen sprachen für sich.

Nach diesem emotionalen Tagesprogramm stand am Abend die eigene kulturelle Betätigung im Mittelpunkt.

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