Der Biologieunterricht in den Jahrgangsstufen 5 und 6 greift das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aus dem Sachunterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 auf, erweitert es systematisch und trägt zum besseren Verständnis der belebten Natur bei. Die Schülerinnen und Schüler werden mit naturwissenschaftlichen Konzepten und Prozessen vertraut. Voraussetzung für das selbständige und forschende Lernen sind vor allem das Einführen und Üben der dazu notwendigen Kompetenzen z.B.

  • Erfassen biologischer Sachtexte
  • Vergleichen
  • Arbeit mit Modellen
  • Mikroskopieren
  • Beobachten
  • Untersuchen
  • Experimentieren

Zur methodischen Gestaltung des Unterrichts:

  • Die originale Begegnung mit der Natur, die Arbeit im Freiland (Schulgarten) sind Inhalt des Unterrichts
  • Anatomisch – mikroskopische und physiologisch – funktionale Betrachtungen von Objekten und Phänomenen
  • Biologischen Denk- und Arbeitsweisen verstehen und situationsgerecht anwenden
  • Selbständiges Suchen, Forschen, Entdecken, Beobachten und Beschreiben, Vergleichen und Systematisieren als fachliche Denk- und Arbeitsweisen
  • Schülerinnen und Schüler argumentieren zunehmend unter Verwendung der Fachsprache
  • Erschließung von Fachtexten unter Einbeziehung der Fachsprache
  • Informationen visualisieren (Tabellen, Grafiken, Matrizen)

Zur Anwendung der entwickelten Fachkompetenz dient der Ende Klasse 5 durchgeführte Projekttag.
Im Berliner Aquarium werden so die aus dem behandelten Themenfeldern erworbenen Kenntnisse reproduziert. Dabei werden fachliche Arbeitsweisen unter praktischen Gesichtspunkten angewendet.
Im 6. Schuljahr wird in zwei Wochenstunden der Einstieg in die Naturwissenschaft Physik unternommen. In diesem physikalischen Anfangsunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Teilgebiete der Physik und lernen die wesentliche Arbeitsmethoden des Physiker kennen. Beim Experimentieren in der Optik, Wärmelehre und Mechanik erfahren sie die Bedeutung von Exaktheit, Kontinuität und Dokumentation von Beobachtungen und Messergebnissen nachhaltig. Das Interpretieren von Messreihen und graphischen Auswertungen (Diagrammen) unterstützt das physikalische Schlussfolgern.