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Kleine Festung, Tschechischer Zentralfriedhof und Gedenkort an dem Fluss Eger

Am Mittwoch gab es eine Flut von Eindrücken. Mit vielen jungen Besuchern aus verschiedenen Ländern besuchten wir heute mehrere Gedenkorte. Ganz friedlich wirkte im Sonnenlicht der Weg am Tschechischen Zentralfriedhof vorbei zur Kleinen Festung. Das Rosenmeer gab dem Ort einen würdevollen Glanz. Die Festungsführung von Karel Rozec gab einen Einblick in die menschenverachtenden Lebensbedingungen der politischen Gefangenen. Überfüllte Massenzellen, kaum Sanitäranlagen, minderwertiges Essen und Dunkelzellen sollen als Beispiel dafür genannt sein. Auf dem Rückweg besuchten wir die Stelle, wo die Asche von 22.000 im Ghetto Verstobenen in den Fluss Eger geschüttet wurde. Eine Sandsteinstehle gibt den Hinterbliebenen einen Ort der Besinnung und Trauer.

Am Nachmittag arbeiteten wir wieder auf dem Dachboden und besuchten anschließend den jüdischen Friedhof. Damit ist unser Programm hier am Ort erfüllt und wir bereiten uns nun auf unsere Exkursion nach Prag vor. Dort treffen wir Dr. Michaela Vidlàkovà. Sie hat die Befreiung von Theresienstadt als Kind erlebt.

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Small Fortress (Kleine Festung), Gedenkstätte an der Eger und Jüdischer Friedhof

So lauteten die Anlaufpunkte am heutigen Mittwoch. Nach dem Frühstück brachen wir auf und wanderten zur kleinen Festung. Sie diente der Prager Gestapo als Gefängnis. Neben politischen Gefangenen und Kriegsgefangenen waren auch jüdische Häftlinge unter übelsten Bedingungen hier eingesperrt. Ob Massenzelle oder Einzelzelle, es waren unmenschliche Umstände!

Die Festungsführung endete mit einem beeindruckenden Film. Anschließend führte unsere Wanderung an das Ufer des Flusses Eger, wo die Nazi`s im November 1944 die Asche aus 22.000 Urnen ins Wasser kippen ließen. Heute erinnert ein Denkmal an diesen historischen Ort. Nach dem Mittagessen brachen wir zum jüdischen Friedhof auf, dem letzten Besuchsort hier in Terezin. Wer Interesse hatte, konnte fakultativ auch das Krematorium besichtigen. Danach wurde auf dem Dachboden wieder an den Exponaten gearbeitet. Abends wurde nach der Tagesreflexion getanzt und gesungen. Nun sind wir gespannt auf morgen, dem Besuch in Prag und das Zeitzeugengespräch!

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Mittwoch – Besuch der Kleinen Festung

Die Kleine Festung war das beeindruckendste Erlebnis für uns. Hier wird anschaulich, was es bedeutet eingesperrt zu sein. Menschenverachtung und Demütigung sind noch heute spürbar. Unsere Gefühle haben wir in unseren Schriftrollen eingearbeitet. Abends wurde wieder gesungen und getanzt. Das macht allen Spaß. Nun sind wir total auf Prag gespannt und hoffen auf gutes Wetter.

Liebe Grüße von der 6a

Terezin, 22.02.2012

Impressionen aus Terezin

Jeden Abend wird nach der Tagesreflexion getanzt und gesungen (siehe Foto`s). Dabei haben wir viel Spaß. Außerdem üben wir dabei schon für unsere Präsentation am 08. Mai 2012. Heute, am Mittwoch, besuchten wir die kleine Festung und am Nachmittag, bei bestem Sonnenschein, zeigten uns Severin und Simon den jüdischen Friedhof. Anschließend wurde wieder auf dem Dachboden gearbeitet.

Nun warten wir gespannt auf Donnerstag, unserer Fahrt nach Prag in das jüdische Viertel zur Besichtigung und dem Zeitzeugengespräch.

Terezin, 08.02.2012