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„Gefesselte“ Peitzer Grundschüler im Cottbuser Amtsgericht

Keine Angst, nicht durch Handschellen oder ähnliches sondern durch die Ausführungen des Richters Herrn Rupieper,  der unseren Wandertag im Februar 2012 zu einem interessanten Highlight werden ließ. So erfuhren wir unter anderem, welche Strafen es für verschiedene Verbrechen gibt, wie viele Gesetze in Deutschland existieren, dass Lügendetektoren in Deutschland unzulässig sind, die Amtskleidung eines Richters „Robe“ heißt und dass Richter bzw. Staatsanwälte manchmal auch gefährlich leben.

Besonders still wurde es im Sitzungssaal, als  uns klar wurde, dass eben Eltern nicht immer für ihre Kinder haften müssen.  Kinder sind ab einem bestimmten Alter auch deliktfähig und können verklagt werden.

Übrigens gehört das Treten, Schlagen, Spucken und Verwenden von Ausdrücken auch schon zu einem Delikt!

Nachdem Herr Rupieper unsere vielen  Fragen sehr anschaulich und geduldig beantwortet hatte, konnten einige von uns selbst in die Rollen von Richter, Staatsanwalt, Angeklagter, Verteidiger und Zeuge schlüpfen und ein Gerichtsverfahren durchspielen. Unser „Bösewicht“ wurde aufgrund der  Körperverletzung an einer Mitschülerin zu 30 Stunden Sozialarbeit verurteilt. Aufmerksam und diszipliniert verfolgten die Zuschauer im Gerichtssaal den vorgespielten Prozess.

Wie im Fluge vergingen die zwei spannenden Stunden im Cottbuser Amtsgericht für uns alle. Nun war es an der Zeit, sich vom Richter Rupieper, der diesen Tag mit einer Schulklasse das letzte Mal in seiner Amtszeit durchführte, zu verabschieden.

Wir möchten uns nochmal ganz herzlich bei ihm bedanken und wünschen ihm für seine Zeit als Pensionär vor allem Gesundheit und alles erdenklich Gute. Weiterhin danken wir unserer Elternsprecherin Frau Mittmann für die Organisation sowie Frau Sprenger, Frau Weyer, Frau Scheider und Herrn Poesch für die Begleitung des Wandertages.

S. Knaut  und K. Neumann, Klassenlehrerinnen der 5a und 5c