Lebensmittelkennzeichnung

Lebensmittel werden in Deutschland und Europa regelmäßig kontrolliert. Es gibt strenge Gesetze und Verordnungen, an die sich die Hersteller von Lebensmitteln halten müssen. Diese Gesetze sollen die Verbraucher vor Schädigungen schützen.

In der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung steht unter anderem, was auf der Verpackung – dem Etikett – angegeben werden muss:

Unter anderem

  • der Name des Produktes,
  • der Name des Herstellers,
  • die Zutaten,
  • die Nährwerte,
  • eine Mengenangabe,
  • das Mindesthaltbarkeitsdatum und
  • Allergene.

Von dem Stoff, der auf der Zutatenliste ganz oben steht, ist am meisten enthalten.

Zutatenliste und Nährwerte

1.Gib im Satz an, welche fünf Angaben mindestens auf der Produktverpackung zu finden sein müssen.

Zutatenangaben, Nährwerte, Allergene und MHD auf einer Verpackung

2.a) Wie viel Gramm Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße enthält das dargestellte Produkt (je 100 g)? Antworte im Satz.
2.b) Welcher Nahrungsbestandteil hat den größten Anteil?

Nutri-Score

Seit geraumer Zeit findest du auf verschiedenen Produkten die Nutri-Score-Kennzeichnung. Sie soll einem schnell zeigen, ob ein Produkt besonders gesund (dunkelgrünes A) oder sehr ungesund (rotes E) ist.

Der NUTRI-SCORE

Um ein A zu bekommen darf es unter anderem nicht zu viel Zucker, Fett oder Salz enthalten. Ein hoher Anteil von diesen Inhaltsstoffen wirkt sich ungünstig auf den Nutri-Score aus.

Günstig für die Bewertung sind ein hoher Anteil an Ballaststoffen, Eiweißen und Nüssen. Berücksichtigt wird auch der Obst- und Gemüseanteil des Produktes.

3.Welche Inhaltsstoffe wirken sich positiv (+) und welche negativ (-) auf den Nutri-Score aus?

Allergene

Neben den Zutaten muss immer auch noch ein Hinweis stehen, ob das Produkt für Allergiker (Menschen, die bestimme Produkte nicht vertragen) ungeeignet ist.

So gibt es Menschen, die keine Erdnüsse oder Krebstiere vertragen. Sie würden dann selbst bei kleinen Mengen z.B. einen starken Hautausschlag oder Übelkeit bekommen.

Andere vertragen kein Gluten (ein Bestandteil von Getreide), Laktose (ein Bestandteil von Kuhmilch) oder Sellerie. Hierzu gibt es auf vielen Produkten meist auch eine Kennzeichnung mit Symbolen.

© guniita – 123rf.com

Video: „Allergie

4.Schreibe die fünf verschiedenen Allergene (Stoffe, die eine Allergie auslösen) heraus und finde für jedes ein eigenes Symbol. Antworte im Satz.

ZA: Finde weitere Lebensmittelinhaltsstoffe, die eine Allergie auslösen könnten.

Mindesthaltbarkeitsdatum

Auf der Verpackung steht auch immer das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Der Hersteller gibt eine Art Garantie, dass das Produkt bis zu dem aufgedruckten Datum gut ist. Das MHD ist kein Verfallsdatum. Auch ein „abgelaufenes“ Produkt kann in der Regel noch gegessen werden.

Ob ein Lebensmittel verdorben ist, sollte man mit seinen Sinnen überprüfen:

  • riecht es komisch, dann weg
  • fühlt es sich schmierig an, dann weg
  • schmeckt es anders als sonst, dann weg

Wenn nicht, dann: Iss es doch einfach!

5.Kann man Lebensmittel auch nach dem Ablaufen des MHD noch essen? Was sollte man dann machen?
Stelle es mithilfe eines kleinen Sketchnotes dar.

Tipp: Wenn du nicht weißt, wie du etwas zeichnen sollst, dann verwende die Bildersuche von Google oder Bing.

Das ist nur ein Beispiel!

Lebensmittelverschwendung

© OpenIDUser2 – http://trashwiki.org/en/File:Luxembourg_dumpster.jpeg

Krummes Gemüse, übrig gebliebene Brote und gerade erst abgelaufene Milchprodukte – jedes Jahr werfen wir Deutschen elf Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll, obwohl die eigentlich noch essbar sind.

Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Das Bundeslandwirtschaftsministerium wirbt mit der Kampagne „Zu gut für die Tonne“ für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

6.Schau dir das YouTube-Video über „Lebensmittelverschwendung“ an und schreibe fünf Gründe heraus, warum viele noch essbare Lebensmittel in der Mülltonne landen.
Mach eine Aufzählung mit der Teilüberschrift:
5 Gründe, warum Lebensmittel weggeworfen werden:




weiter geht’s mit Teil 2