Archiv für die Kategorie 'in der Klasse'

Unser Wandertag nach Cottbus

Am 29.März 2017 fuhr unsere Klasse 6b in das Kunstmuseum DKW Cottbus. Die Museumspädagogin Frau Palme begrüßte uns herzlich und erklärte uns das Projekt, dass aus zwei verschiedenen Teilen bestand. Unsere erste Aufgabe führten wir in Gruppen an einzelnen Exponaten der Ausstellung durch. So galt es beispielsweise ein Gemälde aufmerksam zu betrachten und über das Dargestellte eine Geschichte zu erzählen. Weitere Aufgaben waren, Geräusche passend zu Personen zu erzeugen, Bildmosaike als Fernsehsendungen zu erkennen sowie einer
Holzskulptur Fragen zu stellen. Julian, Lukas und Timo betrachteten den Raum mittels verschiedener Röhren, um so das Auge bewusst auf Details in der Umgebung zu lenken. Bei der anschließenden Präsentation gab es viel zu staunen und auch zu lachen. Den zweiten Teil führten wir in der Kunstwerkstatt durch. Mit viel Phantasie und Kreativität gestalteten wir ein eigenes Bild, das unter der Anleitung von Frau Palme und unserer Kunstlehrerin Frau Krüs gut gelang. Nach einem Stadtbummel und dem Besuch des Spremberger Turms fuhren wir wieder nach Peitz zurück. Wir waren uns alle einig, das war ein gelungener Wandertag.

Anabel, Lea und Nane

Besuch der Feuerwehr in Peitz

In den letzten Wochen beschäftigten wir, die Schüler der Klasse 4a, uns ganz intensiv im Sachunterricht mit dem Thema „Feuer“. Dabei erkundeten wir unser Schulgebäude und machten uns mit den Fluchtwegen vertraut. Auch gewöhnliche Dinge, die wir jeden Tag vor Augen haben, wie die Feuermelder und Feuerlöscher, nahmen wir jetzt viel bewusster wahr. Den Höhepunkt bildete der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Peitz. Nach einer theoretischen Einweisung, bei der wir unser Wissen aus der Schule auffrischen konnten, sahen wir uns die Ausrüstung der Feuerwehr an. Wer wollte, durfte auch mal ein Atemschutzgerät anprobieren. Und wer weiß, vielleicht wird ja aus dem ein oder anderen später einmal eine Feuerwehrfrau bzw. ein Feuerwehrmann?!
Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Herrn Judis, der sich für uns die Zeit genommen und uns geduldig alles erklärt hat!

Wandern in der Heimat

Nach den ersten Wochen Schule wurde es endlich Zeit für den ersten Wandertag. Leider musste es gerade an diesem Tag regnen. Aber da es ja kein schlechtes Wetter gibt, machten wir uns dennoch gut gelaunt auf den Weg zur Waldschule am Kleinsee. 

Im Gelände um die Waldschule waren zuerst wir auf der Suche nach den Waldwichteln. Wir haben ihnen beim Müllsammeln und beim Hausbau geholfen. Am schwierigsten war es ein Stück des Weges total leise zurückzulegen.

Nach einer kleinen Stärkung, mit einer gesunden Gesichtsfarbe und nach einem gaaaaanz  langem Fußweg ging es mit dem Bus wieder zurück in unsere Schule.

Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter der Waldschule und an Frau Kaya und Frau Kunkel für die Begleitung!!!

Schülerinnen und Schüler der Klasse FA und Klassenlehrerin B. Grosch

Waldschule

In der Busschule

Natürlich müssen unsere Schulbusse nicht in die Schule, aber unsere Schulanfänger erfahren in jedem Jahr viel Wissenswertes über das richtige Verhalten am und im Bus durch Herrn Bauersachs von Cottbusverkehr und Frau Nitsche von der Polizei. Dazu werden wir in Peitz mit dem Bus abgeholt und fahren auf das Betriebsgelände von Cottbusverkehr. Auch in diesem Jahr mussten wir z.B. das Aussteigen aus dem Bus mit dem Blick nach links und rechts erst einige Male üben, bevor es bei allen klappte.
Ein herzliches Dankeschön an alle sagen die Kinder des 1. Schuljahres!

Birgit Grosch

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Jugendfeuerwehr Peitz zu Gast

Die ehemaligen Mosaik-Grundschüler Stefan Klieber (25 Jahre) und Philip Meißner besuchten ihre alte Schule. Ziel des Besuches war das Werben um Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr in Peitz. Beide sind selbst in der Jugendfeuerwehr tätig. Als Kooperationspartner unterstützt die Jugendfeuerwehr die Schule traditionell bei der Gestaltung der Schulfeste.
Während des Kurzbesuches in den Klassen 4 bis 6 wurden Organisation und Inhalte der Arbeit der Jugendfeuerwehr von den jungen Männern vorgestellt. Kleine Experimente rund ums Feuer rundeten die Vorstellung des Anliegens ab. Es wäre sehr schön, wenn bei dem einen oder anderen das Interesse an der Mitarbeit bei der Feuerwehr geweckt werden konnte.

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Bester Film – Bestes Filmplakat! Zwei Preise nach Peitz geholt 

Am 8. Juli 2015 fand im Kino Weltspiegel das Filmfestival [CYBER-]MOBBING – Aufgeklärt! statt. In diesem Jahr gingen in Cottbus Filme von Schulen aus Cottbus, Burg, Senftenberg und Peitz an den Start. Alle Video`s wurden im Rahmen einer Projektwoche an den Schulen von Schüler/innen entworfen, beraten, gespielt, gedreht und dann geschnitten. Unterstützt wurde die Arbeit von Studenten der BTU Cottbus und Schauspielern der Piccolo Theaters Cottbus. Alle drei Filme, die von der Klasse 6b im Juni produziert wurden, wurden gezeigt. Neben den Filmen wurden auch die besten Filmplakate prämiert. Hier hatte das Plakat zu dem Peitzer Film „CLARA FALL VON MOBBING“ bei den Besuchern des Festivals den meisten Zuspruch gefunden und der erste Preis geht an die Mosaik-Grundschule Peitz.

Doch dann erfolgte der Höhepunkt! Den OSKAR 2015 für den besten Film vergab die Jury für den Film „DER FALSCHE FREUND“ ebenfalls nach Peitz! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Das Team Mosaiksteinchen bestehend aus Paul, Marcel, Annalena, Sophie, Lucy, Jan, Denise und Johanna belegten den 1. Platz und erhielten den Präventionspreis (CYBER-)Mobbing – Aufgeklärt.

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Griechenland als Unterrichtsgegenstand

Im Rahmen des Geografie Unterrichts hat sich die Klasse 6 b in einem Projekt mit Griechenland beschäftigt. Auf der Suche nach den beliebtesten Urlaubszielen, der typischen Vegetation im Mittelmeerraum, dem Phänomen der Abholzung des Waldes und den damit verbundenen Folgen, recherchierten wir in verschiedenen, frei gewählten Gruppen.

Daneben hat Griechenland auch kulinarische Reize, welche wir kennenlernen wollten. Dazu kreierte eine Gruppe ein fiktives griechisches Restaurant. Hier nahmen dann alle Teilnehmer/innen das leckere und optisch sehr ansprechende 3 Gänge Menü ein. An dieser Stelle möchten wir Frau
Vivien Hanschke herzlich danken. Sie leitete uns professionell an, erklärte die Arbeitsschritte exakt und behielt in jeder Situation die Ruhe. So wurde die Arbeit in der Kochgruppe für alle zu einem Erlebnis.

Weiteres erklärtes Ziel war: In Ruhe, mit mediterraner Gelassenheit die Speisen zu genießen.

Fazit – Freude und Lernen schießen sich nicht aus.

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Anti-Cyber-Mobbing-Projekt beendet

Nach fünf intensiven Tagen endete die Projektarbeit „Aufgeklärt“ der Klasse 6b am 19. Juni 2015. Gemeinsam mit Studenten der BTU und einem Schulspieler des Piccolo-Theaters Cottbus wurde das Thema Cyber-Mobbing inhaltlich aufgearbeitet und dann in drei Filmen szenisch verarbeitet. „Der falsche Freund“, „Clara Fall von Mobbing“ und „Seitenwechsel“ sind die Titel der drei Videofilme, die im Ergebnis der Projektwoche entstanden sind. Inhalt, Buch, Regie und Schnitt wurden unter aktiver Einbeziehung der Schüler/innen erarbeitet und umgesetzt.

Wie die Arbeiten bewertet werden, das wird sich auf dem Filmfestival am 08. Juli 2015 in Cottbus in Kino Weltspiegel zeigen. Hier werden die Filme als Wettbewerbsstarter gezeigt.

Für die Schüler/innen war es schon jetzt eine tolle Erfahrung und eine Gewinn an Erkenntnissen.

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Zeitzeugin dankt der Peitzer Schule für jahrelanges Engagement gegen das Vergessen

Mit dem Bus erreichten wir pünktlich um 9.30 Uhr die Prager Burg, den Sitz des tschechischen Präsidenten. Der Besuch des Veitsdoms war der Auftakt unserer Pragvisite. Beim Blick vom Vorplatz der Burg über Prag konnten wir auch die deutsche Botschaft sehen, die im Herbst 1989 internationale Bedeutung erlangte und in deren Garten als Erinnerung ein vergoldeter Trabbi steht. Der anschließende Spaziergang über die Karlsbrücke ins jüdische Viertel stimmte uns auf den Tag in der Großstadt ein. Es folgten die Besuche von vier Synagogen und des alten jüdischen Friedhofs. Damit kann man sich dem jüdischen Leben gedanklich gut nähern.

Das pulsierende Leben am Altstädter Ring und am Wenzelsplatz sowie das Stimmengewirr der internationalen Gäste in Prag beeindruckten uns sehr. Am Nachmittag trafen wir dann Michaela Vidlàkovà. Sie ist 1936 in Prag geboren und wurde mit ihrer gesamten Familie 1942 nach Theresienstadt deportiert. Sie erzählte uns ihre bewegende Geschichte und schilderte dabei drei Episoden, die sie ursächlich hält für das eigene Überleben und das Überleben der Eltern. Alle anderen Familienangehörigen starben in Lagern im Osten. Unsere Fragen beantwortete sie voller Güte und verband damit die Hoffnung, dass auch zukünftig Kinder aus Peitz sich mit dem Holocaust beschäftigen und so gegen das Vergessen auftreten. Wir danken ihr und wünschen ihr alles Gute und eine stabile Gesundheit.

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Kleine Festung, Tschechischer Zentralfriedhof und Gedenkort an dem Fluss Eger

Am Mittwoch gab es eine Flut von Eindrücken. Mit vielen jungen Besuchern aus verschiedenen Ländern besuchten wir heute mehrere Gedenkorte. Ganz friedlich wirkte im Sonnenlicht der Weg am Tschechischen Zentralfriedhof vorbei zur Kleinen Festung. Das Rosenmeer gab dem Ort einen würdevollen Glanz. Die Festungsführung von Karel Rozec gab einen Einblick in die menschenverachtenden Lebensbedingungen der politischen Gefangenen. Überfüllte Massenzellen, kaum Sanitäranlagen, minderwertiges Essen und Dunkelzellen sollen als Beispiel dafür genannt sein. Auf dem Rückweg besuchten wir die Stelle, wo die Asche von 22.000 im Ghetto Verstobenen in den Fluss Eger geschüttet wurde. Eine Sandsteinstehle gibt den Hinterbliebenen einen Ort der Besinnung und Trauer.

Am Nachmittag arbeiteten wir wieder auf dem Dachboden und besuchten anschließend den jüdischen Friedhof. Damit ist unser Programm hier am Ort erfüllt und wir bereiten uns nun auf unsere Exkursion nach Prag vor. Dort treffen wir Dr. Michaela Vidlàkovà. Sie hat die Befreiung von Theresienstadt als Kind erlebt.

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