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Präsentation am 8. Mai 2012 bildet würdigen Projektabschluss

Um 18.00 Uhr hatten die Mädchen und Jungen der 6. Klassen am Dienstag ihre Eltern, ihre Lehrer/innen und weitere Gäste in die Schulmensa eingeladen. Und es kamen sehr viele, darunter auch die stellvertretende Amtsdirektorin und Kämmerin Frau Lichtblau, der Revierpolizist Herr Hirthe und der Vorsitzende des Schulausschusses Herr Bieder. Sie alle wurden Zeugen eines aussagestarken und emotionalen Programms, in dem die Mädchen und Jungen darstellten, wie sie das Thema der Judenverfolgung vor siebzig Jahren in Europa aus ihrer heutigen Sicht bearbeiteten. Viele Exponate, Texte und Gedichte legen Zeugnis ab, mit welcher Aufmerksamkeit und Hingabe die Zwölfjährigen gearbeitet haben. Am nachhaltigsten berichteten sie von ihrem Zeitzeugengespräch im jüdischen Viertel von Prag. Der Schulleiter richtete seinen Dank vor allem an die Lehrkräfte, welche zum zehnten Mal das Thema bearbeiteten und damit eine Tradition der Schule fortgeschrieben haben. Gedankt wurde auch der Teichland Stiftung (www.teichland-stiftung.de), die im Rahmen einer Zuschussfinanzierung die Projektdurchführung „Theresienstadt und ich“ erst möglich machte.

Präsentation der Projektergebnisse vor der Amtsdirektorin und Eltern am 01.04.2009

terezin

Im Musikraum präsentierten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen am Mittwochabend ihre beeindruckenden Ergebnisse der diesjährigen Projektarbeit „Theresienstadt und ich“. Im Rahmen eines musisch-literarischen Programms wurden selbstverfasste Texte, Gedichte und Lieder vorgetragen sowie Beiträge aus der jüdischen Kultur vorgestellt. Eine Powerpointpräsentation von Luise Kehr aus der Klasse 6a nahm die Teilnehmer der Veranstaltung gedanklich mit nach Terezin und Prag. Herr Uwe Kehr schilderte den Anwesenden seine Eindrücke von der Studienfahrt und würdigte dabei besonders die Bedeutung des Zeitzeugengesprächs mit Frau Podmelova, die als 21 Jährige von der Roten Armee in Theresienstadt befreit wurde. Frau Elvira Hölzner gab anschließend der Hoffnung Ausdruck, dass auch zukünftige Abschlussjahrgänge der Mosaik-Grundschule Peitz dieses Projekt bearbeiten können.