Kategorie: Mitteilungen

Ferien
Elternhinweise
Aus der Schulleitung

  • Waldtag der Klasse 1a – unterwegs mit dem SOS-Kinderdorf

    Am vergangenen Dienstag hieß es für die Klasse 1a: Raus aus dem Klassenzimmer und hinein in den Wald! Gemeinsam mit dem SOS-Kinderdorf starteten die Kinder zu einem besonderen Waldtag, auf den sich alle schon sehr gefreut hatten. Bereits die Anreise war ein kleines Abenteuer: Mit Kleinbussen ging es auf eine längere Fahrt nach Golschow – für viele Kinder ein echtes Highlight.

    Vor Ort angekommen, wartete ein abwechslungsreicher Stationsbetrieb, bei dem es viel zu entdecken und auszuprobieren gab. Mit Becherlupen machten sich die Kinder auf die Suche nach kleinen Waldbewohnern und beobachteten Insekten ganz aus der Nähe. An einer weiteren Station wurden mit viel Geschick Nistkästen gebaut. Außerdem knobelten die Kinder an einem Waldquiz, lernten spannende Fakten über Tiere und Pflanzen kennen und setzten sich dafür ein, dass der Wald auch in Zukunft wachsen kann: Gemeinsam wurden neue Eichen gepflanzt.

    Besonders kreativ ging es beim Gestalten kleiner Waldszenen in Schraubgläsern zu. Mit Naturmaterialien entstanden kleine Miniatur-Wälder – jedes Glas ein eigenes kleines Kunstwerk.

    Zur Mittagszeit wurde es dann richtig gemütlich: Über dem Feuer kochte eine warme Suppe, die allen nach dem aktiven Vormittag besonders gut schmeckte. Gestärkt ging es weiter, und zum Abschluss durften die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen: Es wurden viele tolle Buden im Wald gebaut, bevor ein gemeinsamer Waldspaziergang den Tag abrundete.

    Dieser Waldtag war für die Klasse 1a ein rundum gelungenes Erlebnis. Die Kinder konnten Natur mit allen Sinnen erfahren, gemeinsam anpacken, Neues lernen – und vor allem als Klasse zusammenwachsen. Das gestärkte Wir-Gefühl und die vielen schönen Erinnerungen nehmen sie nun mit zurück in den Schulalltag.

    Artikel und Fotos: Frau Noack

  • Jährliche Bildungsfahrt nach Theresienstadt

    Die Klasse 6b der Mosaik Grundschule Peitz unternahm vom 13. bis 17. April 2026 eine bedeutende Bildungsfahrt nach Theresienstadt. Diese Reise wurde durch das zuvor gelesene Buch „Kinder aus Theresienstadt“ bereichert, das uns bereits wichtige Einblicke in das Leben der Kinder im Ghetto gegeben hatte. Bei unserer Ankunft in der Magdeburger Kaserne, in der die berühmte Oper „Brundibár“ auf dem Dachboden aufgeführt wurde, spürten wir sofort den historischen Geist des Ortes.

    Wir besuchten das Ghetto Museum, wo wir viele künstlerische Werke der Bewohner, insbesondere der Kinder, bewunderten. Diese Eindrücke berührten uns tief und ließen uns die Stärke und Kreativität der Kinder trotz der widrigen Umstände erkennen. Anschließend besuchten wir das Krematorium und den Friedhof, Orte, die uns mit der schweren Vergangenheit konfrontierten und uns die Bedeutung des Gedenkens vor Augen führten. Auch die kleine Festung, die wir besichtigten, gab uns einen eindrucksvollen Einblick in die harten Bedingungen, unter denen die Menschen dort leben mussten.

    Am Donnerstag fuhren wir in die wunderschöne Landeshauptstadt Prag. Bei gutem Wetter erkundeten wir die Stadt und besuchten den Hradschin, die Karlsbrücke und das jüdische Viertel. Die prächtigen Bauwerke und die Geschichte dieser Stadt waren überwältigend und ließen uns die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart besser verstehen.

    Zurück in der Magdeburger Kaserne ließen wir die Erlebnisse Revue passieren. Gemeinsam verarbeiteten wir unsere Eindrücke in einem Tagebuch, was uns half, unsere Gedanken und Gefühle besser zu sortieren. Um die Atmosphäre aufzulockern, tanzten wir einen jüdischen Tanz und sangen gemeinsam – diese Momente schufen eine tolle Gemeinschaft und ließen uns für einen kurzen Augenblick die Schwere der Themen vergessen.

    Insgesamt war die Bildungsfahrt nach Theresienstadt eine lehrreiche und eindrucksvolle Erfahrung, die nicht nur unser Wissen über die Geschichte vertiefte, sondern auch unsere Empathie und unser Verständnis für die Bedeutung von Toleranz und Respekt förderte. Diese Reise wird uns alle nachhaltig prägen und in guter Erinnerung bleiben.

  • Wir sind ein Team und gemeinsam stark!

    Unsere diesjährigen Osterferien wurden ordentlich aufgemischt, denn wir bekamen Besuch vom Team Impact! Team Impact ist eine junge Coaching-Agentur, die sich vor allem mit Gewaltprävention und Teambuilding beschäftigt. Für unsere Schule haben sich die beiden Coaches Ronny und Christopher in Zusammenarbeit mit unserer Schulsozialarbeiterin Shirin Heß und der regional aktiven Jugendkoordinatorin Heike Seemann etwas ganz Besonderes überlegt – einen kniffligen Indoor-Parcours mit spannenden Aufgaben, die Mut und Zusammenhalt erfordern.

    Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler wurden ermutigt, ihre Talente unter Beweis zu stellen. Wer ist das stärkste Team? Was zeichnet euch als Team aus? Schafft ihr es, den Parcours nicht nur zu meistern, sondern auch alle mitzunehmen und niemanden zurückzulassen?

    Während das erste Team den Parcours, beginnend an einem Spinnennetz aus Seilen, bewältigte, kam das andere Team in den Austausch. Vorrangige Themen waren der Schulalltag, Konflikte und mögliche Lösungsansätze. Gemeinsam mit ihrem zugewiesenen Coach fand dann ein Gruppenwechsel statt, und auf ging es in die Turnhalle.

    Die Aufgaben waren klar:

    1. Ein Baumstamm musste durch den Parcours manövriert werden, ohne auf die Erde zu fallen, und
    2. es galt, alle Mitglieder mitzuziehen – jeder und jede war gefragt.

    Ob auf übergroßen Skiern für fünf Personen im gleichen Takt oder mit verbundenen Augen und unter Audio-Anleitung der Teammitglieder – jeder durfte sich austoben und einbringen. Auch für Speis und Trank wurde gesorgt, und wir ließen es uns beim Mittagessen in großer Runde mit Nudeln, Tomatensauce und einer leckeren kühlen Erfrischung gut gehen.

    Zuletzt kamen noch einmal alle zusammen, und wir durften uns künstlerisch austoben. Jede Gruppe zeichnete ihre persönlichen Erfahrungen auf ein großes A3-Blatt, und nun wurde gegenseitig gerätselt, was die ein oder andere Aufzeichnung bedeutete.

    Die Erkenntnis der Tage: „Wir sind gemeinsam stark und können über uns hinauswachsen, wenn wir nur genug Vertrauen in uns und in das Team finden.“

    Klassenübergreifend haben sich die Superagenten von morgen ganz herausragend geschlagen, und wir sind stolz, so ehrgeizige, einfallsreiche und kluge Schülerinnen und Schüler an unserer Schule zu haben! Ein großer Dank gilt auch dem Team Impact, das den Tag mit viel Hingabe und Kreativität gefüllt hat.

    Eindrücke der Schülerschaft:

    „Es war einfach alles toll. Für mich war das Spinnennetz am coolsten. Ich würde es auf jeden Fall nochmal machen.“

    „Spannend zu sehen, wie der Zusammenhalt war!“

    „Hat mega Spaß gemacht!“

    Artikel und Fotos: Frau Heß

  • Schüler der Mosaik-Grundschule Peitz gewinnt den Vorlesewettbewerb im Landkreis SPN

    Unser Schulsieger der 6. Klassen, Alexander Männel, nahm am 25. Februar 2026 erfolgreich an der Kreisrunde des Bundesweiten Vorlesewettbewebes im Spremberger Schloss teil und belegte souverän den ersten Platz. Seine Klassenkameraden und seine Lehrer fieberten mit ihm und gratulieren ihm zu dieser tollen Leistung.

    Mit seinem Buch „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne konnte er die Jury in der Kreisbibliothek mit seinem tollen Lesebeitrag überzeugen. Er tritt nun am 18. April 2026 beim Ausscheid „Südbrandenburg“ in Senftenberg an und kann sich für die nächste brandenburgweite Runde qualifizieren.

    Sein Deutschlehrer Marcus Wolfgang und seine Klasse 6b mit Klassenlehrer Randy Gottwald drücken fest die Daumen für die neue Herausforderung. Dies ist ein Ansporn für alle Schüler in fantastische Lesewelten einzutauchen.

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“– Aldous Huxley –

    Artikel: Frau Horch, Foto: Fam. Männel

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