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Dienstag ist Lesetag

Am Dienstag sind mit dem Ghettomuseum und der Ausstellung in der Magdeburger Kaserne zwei Programmpunkte zu absolvieren, die viel Konzentration und Lesefertigkeit verlangen. Neben interessanten Exponaten sind in beiden Expositionen auch umfangreiche Textpassagen zu studieren, die vollumfänglich über das Leben im Ghetto von 1941 bis 1945 informieren. In der Magdeburger Kaserne liegt der Fokus dabei besonders auf dem künstlerischen Schaffen der Insassen. Die Ambivalenz der Ghettokunst und der Propaganda der Nazischergen ist dabei zu beachten. Solche Informationen nun in eine Projektarbeit einzubinden ist die Herausforderung des Nachmittags. Auf dem Dachboden wird unsere thematische Arbeit dann selbständig fortgesetzt.

Morgen besuchen wir die kleine Festung, das ehemalige Gefängnis der Prager Gestapo und gehen zu dem Ort an der Eger, wo die Asche von 22.000 in Theresienstadt Verstorbenen ins Wasser geschüttet wurde und sich so für die Angehörigen jede Spur der Toten verliert.

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Tagesbericht vom Dienstag

Einen wunderschönen guten Abend,
heute am Dienstag, dem 21.02.2012 erlebten die Klasse 6a gemeinsam mit ihren Betreuern einen beeindruckenden Tag im Gettomuseum und in der Ausstellung „Magdeburger Kaserne“. Aufmerksam folgten die Schüler den Ausführungen des freiwilligen Helfers Simon zu dem nachgestellten Schlafsaal und den ausgestellten Exponaten.
Still und nachdenklich lauschten die Schüler den Hörbeispielen aus Brundibar.
Interessiert sammelten die Schüler wesentliche Fakten für die Präsentationsarbeit. Am Nachmittag arbeiteten alle emsig und mit viel Ausdauer an den ausgewählten Themen.
Am Abend versammelten wir uns zu unserer Reflexionsrunde auf dem Dachboden. Eingeleitet mit drei musikalischen Darbietungen auf dem Keyboard und auf der Gitarre äußerten die Schüler nachdenklich und mit geschickter Wortwahl ihre Gedanken und Empfindungen. Zum Abschluss schauten wir uns den Film „Brundibar“ an, sangen und tanzten gemeinsam.
Für uns alle war es ein erlebnisreicher Tag.

Herzliche Grüße
Diana Hobracht

Terezin, 21.02.2012