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Tagesbericht vom Dienstag

Einen wunderschönen guten Abend,
heute am Dienstag, dem 21.02.2012 erlebten die Klasse 6a gemeinsam mit ihren Betreuern einen beeindruckenden Tag im Gettomuseum und in der Ausstellung “Magdeburger Kaserne”. Aufmerksam folgten die Schüler den Ausführungen des freiwilligen Helfers Simon zu dem nachgestellten Schlafsaal und den ausgestellten Exponaten.
Still und nachdenklich lauschten die Schüler den Hörbeispielen aus Brundibar.
Interessiert sammelten die Schüler wesentliche Fakten für die Präsentationsarbeit. Am Nachmittag arbeiteten alle emsig und mit viel Ausdauer an den ausgewählten Themen.
Am Abend versammelten wir uns zu unserer Reflexionsrunde auf dem Dachboden. Eingeleitet mit drei musikalischen Darbietungen auf dem Keyboard und auf der Gitarre äußerten die Schüler nachdenklich und mit geschickter Wortwahl ihre Gedanken und Empfindungen. Zum Abschluss schauten wir uns den Film “Brundibar” an, sangen und tanzten gemeinsam.
Für uns alle war es ein erlebnisreicher Tag.

Herzliche Grüße
Diana Hobracht

Terezin, 21.02.2012

Herzliche Grüße und Guten Morgen!

Nach unserer ersten Nacht wünschen wir euch in Peitz einen schönen Schultag. Gestern hatten wir prima Wetter. Alle Schüler sind sehr interessiert. Man spürt bei ihnen die Spannung auf das, was in den nächsten Tagen noch kommt. Wir senden hier erste Eindrücke von unserem Stadtrundgang gestern per Bild. Hoch interessant fanden wir die Gebetstube.
Herzlichst
Jochen Grunwald

Terezin, 20.02.2012

Nach schöner Busfahrt gut angekommen

Wie der Elternvertreter Herr C. Ehringfeld via Handy kurz mitteilte, ist auch die dritte Klasse gut in der Bildungs- und Begegnungsstätte Terezin angekommen. Der Omnibusbetrieb QUITZK ist dieses Jahr unser Partner und wickelt die Transfers mit großer Qualität ab.
In dieser Woche wird die Klasse 6a von Simon Rebiger von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste aus Berlin betreut. Er wird Frau Hobracht, Frau Wedler, Herrn Grunwald und Herrn Ehringfeld inhaltlich unterstützen und organisatorisch begleiten.

Peitz, 20.02.2012

Unvergesslich und schön

Dieses Gruppenbild mit der Zeitzeugin Dr. Michaela Vidlakova im jüdischen Viertel von Prag soll unsere tägliche Berichterstattung von unserer Studienfahrt abschließen. Inzwischen sind wir alle bei bester Gesundheit um 13.00 Uhr in Peitz angekommen und von unseren Eltern begrüßt worden.

Mit dem Besuch der tschechischen Hauptstadt Prag fand gestern unsere Reise ihren Abschluss. Zitat Herr Mucha: „…haben heut` noch einen wunderbaren und eindrucksvollen Tag in Prag erlebt. Ich denke das Zeitzeugengespräch war für alle ein unvergesslicher Höhepunkt der Woche.“  Damit hat er kurz zusammengefasst, was uns bewegt. Wir hoffen, dass noch viele Klassen in den folgenden Jahren dieses Erlebnis haben werden.

 

Terezin, 17.02.2012

Wie schnell die Zeit vergeht

Wir haben unser Programm täglich konzentriert umgesetzt. Dabei wechselten sich die Lernorte draußen mit der Arbeit auf dem Dachboden oder mit Besichtigungen von Ausstellungen ab. Danach hat das Tischtennisspielen besonders Spaß gemacht.

 

Terezin, 16.02.2012

Wie es heute hier ist, in Terezin

Nachdem in der letzten Woche die Klasse 6c über unsere Arbeit hier viel berichtet hat, möchten wir den Besuchern unserer Schulhomepage heute den Ort Terezin vorstellen.

Wir haben ein Bild von der geographischen Lage zur Zeit des Ghettos ausgesucht sowie eine räumlichen Darstellung der Stadt mit der Kleinen Festung.

Dazu sind ein Foto des zentralen Platzes von Terezin (ca. 3000 Einw.) und ein Foto unserer Unterkunft zu sehen. Wir wohnen in Zwei- und Dreibettzimmern mit Dusche und WC. Die Vollverpflegung umfasst ein reichhaltiges Frühstück mit Tee, Milch, Kakao, Nutella, Obst u.v.m.. Mittags und abends gibt es ein warmes Essen.

Morgen fahren wir nach Prag. Dort treffen wir Dr. Michaela Vidlakova. Sie war als Kind im Ghetto Theresienstadt. Wir sind sehr gespannt auf das Gespräch mit ihr.

 

Terezin, 15.02.2012

Ankunft in der Bildungs- und Begegnungsstätte

Pünktlich kurz nach 12.00 Uhr trafen wir heute in Terezin ein. Nachdem in der vergangenen Woche die Klasse 6c mit Frau Wieland, Frau Lehnig, Herrn Girnt und Herrn Nedoma hier zu Studienzwecken weilten, haben heute wir, die Klasse 6b mit Frau Feuerfeil, Frau Krause und Herrn Mucha hier unsere tollen Zimmer bezogen. Unser österreichischer Betreuer Severin Witzany aus Linz hat uns bei einer ersten Stadtführung das Leben im damaligen Ghetto nahegebracht. Morgen besuchen wir dann das Museum und die Ausstellungen in der Magdeburger Kaserne.

Terezin, 13.02.2012

Besuch im Stadtteil Josefov von Prag

Am heutigen Donnerstag besuchten wir den Prager Stadtteil Josefov, das jüdische Viertel mit seinen vielen Synagogen und dem alten jüdischen Friedhof. Neben den Gedenkstätten und Museen besichtigten wir auch die Altneusynagoge, die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Hier finden noch heute Gottesdienste der jüdischen Gemeinde statt.

Unvergesslich wird für uns das Zusammentreffen mit Frau Doris Grozdanovicova bleiben. Sie erlebte als Jugendliche vier Geburtstage im Ghetto von Theresienstadt und wird im nächsten April 86 Jahre alt. Ihre Warmherzigkeit uns gegenüber und ihre Schilderungen des damals Erlebten werden wir nicht vergessen.

 

Terezin, 09.02.2012

Impressionen aus Terezin

Jeden Abend wird nach der Tagesreflexion getanzt und gesungen (siehe Foto`s). Dabei haben wir viel Spaß. Außerdem üben wir dabei schon für unsere Präsentation am 08. Mai 2012. Heute, am Mittwoch, besuchten wir die kleine Festung und am Nachmittag, bei bestem Sonnenschein, zeigten uns Severin und Simon den jüdischen Friedhof. Anschließend wurde wieder auf dem Dachboden gearbeitet.

Nun warten wir gespannt auf Donnerstag, unserer Fahrt nach Prag in das jüdische Viertel zur Besichtigung und dem Zeitzeugengespräch.

Terezin, 08.02.2012

Gruß nach Peitz

Aus dem eiskalten Terezin grüßen wir unsere Mitschüler/innen und Lehrer sowie unsere Eltern, Wir, die Klasse 6c, sind seit gestern in Terezin und wandeln auf den Spuren von Clara und Peter aus dem Buch Die Kinder aus Theresienstadt. Die beiden Betreuer, Severin und Simon erklären uns an den Orten des Geschehens, wie die Kinder damals im Ghetto leben mussten. Schule war untersagt und deshalb wurde heimlich in Kellern und auf Dachböden unterrichtet. Nun sind wir gespannt, was wir noch am Mittwoch erfahren werden und wie das Zeitzeugengespräch im jüdischen Viertel von Prag am Donnerstag wird.

 

Terezin, 07.02.2012