Wie schnell die Zeit vergeht

Wir haben unser Programm täglich konzentriert umgesetzt. Dabei wechselten sich die Lernorte draußen mit der Arbeit auf dem Dachboden oder mit Besichtigungen von Ausstellungen ab. Danach hat das Tischtennisspielen besonders Spaß gemacht.

 

Terezin, 16.02.2012

Wie es heute hier ist, in Terezin

Nachdem in der letzten Woche die Klasse 6c über unsere Arbeit hier viel berichtet hat, möchten wir den Besuchern unserer Schulhomepage heute den Ort Terezin vorstellen.

Wir haben ein Bild von der geographischen Lage zur Zeit des Ghettos ausgesucht sowie eine räumlichen Darstellung der Stadt mit der Kleinen Festung.

Dazu sind ein Foto des zentralen Platzes von Terezin (ca. 3000 Einw.) und ein Foto unserer Unterkunft zu sehen. Wir wohnen in Zwei- und Dreibettzimmern mit Dusche und WC. Die Vollverpflegung umfasst ein reichhaltiges Frühstück mit Tee, Milch, Kakao, Nutella, Obst u.v.m.. Mittags und abends gibt es ein warmes Essen.

Morgen fahren wir nach Prag. Dort treffen wir Dr. Michaela Vidlakova. Sie war als Kind im Ghetto Theresienstadt. Wir sind sehr gespannt auf das Gespräch mit ihr.

 

Terezin, 15.02.2012

Ankunft in der Bildungs- und Begegnungsstätte

Pünktlich kurz nach 12.00 Uhr trafen wir heute in Terezin ein. Nachdem in der vergangenen Woche die Klasse 6c mit Frau Wieland, Frau Lehnig, Herrn Girnt und Herrn Nedoma hier zu Studienzwecken weilten, haben heute wir, die Klasse 6b mit Frau Feuerfeil, Frau Krause und Herrn Mucha hier unsere tollen Zimmer bezogen. Unser österreichischer Betreuer Severin Witzany aus Linz hat uns bei einer ersten Stadtführung das Leben im damaligen Ghetto nahegebracht. Morgen besuchen wir dann das Museum und die Ausstellungen in der Magdeburger Kaserne.

Terezin, 13.02.2012

Besuch im Stadtteil Josefov von Prag

Am heutigen Donnerstag besuchten wir den Prager Stadtteil Josefov, das jüdische Viertel mit seinen vielen Synagogen und dem alten jüdischen Friedhof. Neben den Gedenkstätten und Museen besichtigten wir auch die Altneusynagoge, die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Hier finden noch heute Gottesdienste der jüdischen Gemeinde statt.

Unvergesslich wird für uns das Zusammentreffen mit Frau Doris Grozdanovicova bleiben. Sie erlebte als Jugendliche vier Geburtstage im Ghetto von Theresienstadt und wird im nächsten April 86 Jahre alt. Ihre Warmherzigkeit uns gegenüber und ihre Schilderungen des damals Erlebten werden wir nicht vergessen.

 

Terezin, 09.02.2012

Impressionen aus Terezin

Jeden Abend wird nach der Tagesreflexion getanzt und gesungen (siehe Foto`s). Dabei haben wir viel Spaß. Außerdem üben wir dabei schon für unsere Präsentation am 08. Mai 2012. Heute, am Mittwoch, besuchten wir die kleine Festung und am Nachmittag, bei bestem Sonnenschein, zeigten uns Severin und Simon den jüdischen Friedhof. Anschließend wurde wieder auf dem Dachboden gearbeitet.

Nun warten wir gespannt auf Donnerstag, unserer Fahrt nach Prag in das jüdische Viertel zur Besichtigung und dem Zeitzeugengespräch.

Terezin, 08.02.2012

Gruß nach Peitz

Aus dem eiskalten Terezin grüßen wir unsere Mitschüler/innen und Lehrer sowie unsere Eltern, Wir, die Klasse 6c, sind seit gestern in Terezin und wandeln auf den Spuren von Clara und Peter aus dem Buch Die Kinder aus Theresienstadt. Die beiden Betreuer, Severin und Simon erklären uns an den Orten des Geschehens, wie die Kinder damals im Ghetto leben mussten. Schule war untersagt und deshalb wurde heimlich in Kellern und auf Dachböden unterrichtet. Nun sind wir gespannt, was wir noch am Mittwoch erfahren werden und wie das Zeitzeugengespräch im jüdischen Viertel von Prag am Donnerstag wird.

 

Terezin, 07.02.2012

- Theresienstadt und ich -

Ein fächerübergreifendes Projekt

Im Schulprogramm der Mosaik-Grundschule Peitz ist der Erziehung zur Weltoffenheit, Solidarität und Toleranz ein wesentlicher Platz eingeräumt. Dazu haben die Lehrkräfte und Eltern ein umfangreiches Projektkonzept erarbeitet, welches die Geschichte des jüdischen Volkes, jüdisches Leben bis hin zur Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden in der Zeit des deutschen Faschismus behandelt.
Unter dem Titel „Theresienstadt und ich“ arbeiten Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrganges in den Fächern Deutsch, Kunsterziehung, Musik, Politische Bildung, Geographie und LER fächerübergreifend an dem Thema, welches seinen Höhepunkt in einer einwöchigen Studienfahrt nach Terezin (Theresienstadt) und Prag findet. Die Arbeit in der Gedenkstätte Theresienstadt und im jüdischen Viertel von Prag an authentischen Orten eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, historische Fragen und historisches Denken in einer völlig neuen Dimension kennen zulernen. Damit erreicht man bei den Heranwachsenden eine Nachhaltigkeit des erworbenen Wissens, was in der üblichen Unterrichtskulisse nicht erwartet werden kann.
In diesem Schuljahr 2011/12 nehmen im Februar 2012 zum zehnten Mal wieder Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen an der Projektfahrt teil. Betreut wird die Gruppe von Lehrkräften und Eltern, sowie in Terezin und Prag von zwei Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen. Beim Besuch in Prag ist im jüdischen Viertel Zeit zur Begegnung und zum intensiven Gespräch mit einer Zeitzeugin geplant, die als Kind in das Ghetto nach Theresienstadt kam.
Während der Studienfahrt realisieren die Schülerinnen und Schüler 28 Unterrichtseinheiten.
Die Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit erfolgt am 08. Mai 2012 in der Mosaik-Grundschule Peitz. Dazu werden neben den Eltern der Schülerinnen und Schüler auch die Amtsdirektorin Frau Hölzner und der Stiftungsratsvorsitzende der Teichlandstiftung e.V. Herr Geißler eingeladen.
Wir sind der festen Überzeugung, dass diese Form der Projektarbeit für die Erziehung zur Weltoffenheit und Toleranz auf dem Weg in eine globale Kommunikations- und Wissensgesellschaft eine nachhaltige positive Wirkung bei den Schülerinnen und Schüler unserer Region erzielt.
Alle Teilnehmer erhalten im Anschluss einen Nachweis, der die Teilnahme an der Bildung- und Studienfahrt belegt.
Peitz, den 27.01.2012

Frank Nedoma
Rektor

Erfolgreich bei der Kreismathematikolympiade

Voller Stolz konnten mit dem Halbjahreszeugnis heute die Preisträger der Kreismathematikolympiade die Ehrungen in Empfang nehmen. Auch in diesem Jahr gehören vier Preisträger/innen zum Schulkollektiv der Mosaik-Grundschule Peitz. Den 1. Preis im dritten Schuljahr errang Jan B o s s e n z aus der Klasse 3b und im vierten Schuljahr Laura M a r k u s c h aus der Klasse 4b. Ebenfalls in diese Klasse geht Niclas D r e s c h e r, der den 2. Preis errang. Im sechsten Schuljahr konnte Tim M e h r h o l d aus der Klasse 6c sich über einen 3. Preis freuen. Wir gratulieren unseren Preisträgern ganz herzlich. Allen anderen Teilnehmer/innen danken wir für die erfolgreiche Teilnahme an dem Wettstreit und hoffen auch bei der nächsten Matheolympiade erfolgreich zu sein.

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

Erstmals in Eigenregie findet der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 14. Dezember 2011 in der Schule statt. Da die Peitzer Bibliothek als Partnerein des Börsenvereins  des Buchhandels 2011 nicht mehr zur Verfügung stand, hat die Fachkonferenzvorsitzende Frau Feuerfeil die Organisation und Zusammenarbeit mit dem Börsenverein übernommen. Dafür bedanken wir uns öffentlich bei ihr, denn so kann dieses traditionsreiche Ereignis in Peitz weiterhin stattfinden. Den vorlesenden Schüler/innen drücken wir die Daumen und toi, toi, toi!

Schulwandertag führt ins Staatstheater

Am Donnerstag, dem 08.12.2011 unternimmt die gesamte Mosaik-Grundschule Peitz gemeinsam einen Theaterbesuch. Im Rahmen eines Schulwandertages schauen sich alle das Ballettstück „Harlekin“ von Giorgio Madia mit Musik der Barockzeit an.

„Kinder tanzen gern, nicht nur die Mädchen, sondern auch die Jungen. So wie Harlekin, der tanzend und springend seit Jahrhunderten auf Jahrmärkten, in Theatern, eben auf den Bühnen der Welt seinen Schabernack treibt, dabei Alt und Jung mit seinen Streichen erfreut. Keine Situation ist so ausweglos, dass er sie nicht zu seinen Gunsten zu wenden wüsste. Und Traurigkeit? Dagegen hilft sein Lachen, mit dem er das Publikum ansteckt.“

Der Wandertag wird aus Mitteln finanziert (2.100,00 Euro), die bei den letzten beiden Schulfesten durch Elternspenden (am Eingang, Kuchen, Kaffee,…) eingenommen wurden sowie durch Mittel des Schulträgers. Damit ist er für die Familien erstmals kostenfrei.