Arbeitsreich und sommerlich, Dienstag

Als wir uns am Morgen auf den Weg zum Ghetto-Museum machten, wärmte die Sonne schon merklich. Vögel zwitscherten und viele Bustouristen aus Prag strömten in die Kleinstadt Terezin. Es machte alles einen friedlich freundlichen Eindruck. Das war ein deutlicher Kontrast zu den Informationen, welche wir im Museum erhielten. Zum Auftakt konfrontierte uns Paula, unsere Freiwillige, mit einer Installation aus Koffern. „Was würdet ihr einpacken, wenn ihr euer Heim verlassen müsstet, ohne zu wissen, ob es eine Rückkehr gibt?“ Mit dieser Frage waren wir in der Projektrealität angekommen. Unsere Antworten offenbarten, dass uns diese Entscheidung sehr, sehr schwer fallen würde. Im Weiteren besuchten wir alle Abteilungen des Museums und erhielten so anschaulich einen Einblick in das Leben im Ghetto bis 1945. Besonders das musische und malerische Schaffen beeindruckte die meisten von uns sehr. Das wurde daran deutlich, dass am Nachmittag Themen wie Theaterschaffen in Theresienstadt bzw. Zeichnungen aus Theresienstadt oft bearbeitet wurden. Den Tagesabschluss bildete die Kinderoper Brundibar, die wir uns auf DVD angesehen haben.

theresienstadt2016-1-tag2

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