Monatsarchiv für Juni, 2015

Fußballturnier in Forst bestritten

Der Sparkassenverband veranstaltete auch 2015 eine Fairplay-Soccer-Tour. Am 30.06.2015 wurden die drei Peitzer Teams „Greenhorns“, „Peitzer Schlümpfe“ und „Ultimate Team“ vom ehemaligen Mannschaftsbus des FC Energie Cottbus abgeholt. Spielstätte war die Mehrzweckhalle Forst. Unsere Teams schlugen sich wacker die „Greenhorns“ um Lennart Gratz gewannen zwei Vorrundenspiele, erreichten ein Unentschieden und wurden nur einmal geschlagen. Leider langte diese tolle Leistung nicht zum Erreichen der Achtelfinals. Im Achtelfinale musste sich dann das Team „Peitzer Schlümpfe“ um Eric Resag knapp geschlagen geben. Niklas Neumann mit dem „Ultimate Team“ (alle Klasse 6a) ist erst im Viertelfinale ausgeschieden. Insgesamt haben die zwölf Peitzer Fußballer die Schule würdig vertreten und Ergebnisse erreicht, auf die sie stolz sein können. Zur Erinnerung erhielt jeder Starter ein hochwertiges Trikot. Auch das Wettkampfcatering war sehr ansprechend und hat allen prima geschmeckt!

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Erfolgreiche Teilnahme unserer Schüler am Big Challenge Wettbewerb 2015

Am 12. Mai 2015 beteiligten sich 57 interessierte Schüler aus den fünften und sechsten Klassen am internationalen Englischwettbewerb „The Big Challenge“. Dazu mussten sie 54 Fragen zur englischen Sprache, Grammatik, Geschichte und Kultur beantworten, welche teilweise über den Lernstoff des allgemeinen Rahmenlehrplanes der einzelnen Klassenstufen hinausgingen. Zu den erfolgreichsten Teilnehmern unserer Schule gehören Enrico Fiedler und Steven Grund aus der Klasse 5a und Johanna Liebsch und Tobias Lehnitzke aus der Klasse 6b, welche auch zu den besten 120 Schülern ihres Jahrganges im Land Brandenburg gehören. Alle Teilnehmer konnten sich über eine Urkunde und Preise freuen.
Katrin Nickel

Fachkonferenz Englisch

Griechenland als Unterrichtsgegenstand

Im Rahmen des Geografie Unterrichts hat sich die Klasse 6 b in einem Projekt mit Griechenland beschäftigt. Auf der Suche nach den beliebtesten Urlaubszielen, der typischen Vegetation im Mittelmeerraum, dem Phänomen der Abholzung des Waldes und den damit verbundenen Folgen, recherchierten wir in verschiedenen, frei gewählten Gruppen.

Daneben hat Griechenland auch kulinarische Reize, welche wir kennenlernen wollten. Dazu kreierte eine Gruppe ein fiktives griechisches Restaurant. Hier nahmen dann alle Teilnehmer/innen das leckere und optisch sehr ansprechende 3 Gänge Menü ein. An dieser Stelle möchten wir Frau
Vivien Hanschke herzlich danken. Sie leitete uns professionell an, erklärte die Arbeitsschritte exakt und behielt in jeder Situation die Ruhe. So wurde die Arbeit in der Kochgruppe für alle zu einem Erlebnis.

Weiteres erklärtes Ziel war: In Ruhe, mit mediterraner Gelassenheit die Speisen zu genießen.

Fazit – Freude und Lernen schießen sich nicht aus.

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Anti-Cyber-Mobbing-Projekt beendet

Nach fünf intensiven Tagen endete die Projektarbeit „Aufgeklärt“ der Klasse 6b am 19. Juni 2015. Gemeinsam mit Studenten der BTU und einem Schulspieler des Piccolo-Theaters Cottbus wurde das Thema Cyber-Mobbing inhaltlich aufgearbeitet und dann in drei Filmen szenisch verarbeitet. „Der falsche Freund“, „Clara Fall von Mobbing“ und „Seitenwechsel“ sind die Titel der drei Videofilme, die im Ergebnis der Projektwoche entstanden sind. Inhalt, Buch, Regie und Schnitt wurden unter aktiver Einbeziehung der Schüler/innen erarbeitet und umgesetzt.

Wie die Arbeiten bewertet werden, das wird sich auf dem Filmfestival am 08. Juli 2015 in Cottbus in Kino Weltspiegel zeigen. Hier werden die Filme als Wettbewerbsstarter gezeigt.

Für die Schüler/innen war es schon jetzt eine tolle Erfahrung und eine Gewinn an Erkenntnissen.

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Zeitzeugin dankt der Peitzer Schule für jahrelanges Engagement gegen das Vergessen

Mit dem Bus erreichten wir pünktlich um 9.30 Uhr die Prager Burg, den Sitz des tschechischen Präsidenten. Der Besuch des Veitsdoms war der Auftakt unserer Pragvisite. Beim Blick vom Vorplatz der Burg über Prag konnten wir auch die deutsche Botschaft sehen, die im Herbst 1989 internationale Bedeutung erlangte und in deren Garten als Erinnerung ein vergoldeter Trabbi steht. Der anschließende Spaziergang über die Karlsbrücke ins jüdische Viertel stimmte uns auf den Tag in der Großstadt ein. Es folgten die Besuche von vier Synagogen und des alten jüdischen Friedhofs. Damit kann man sich dem jüdischen Leben gedanklich gut nähern.

Das pulsierende Leben am Altstädter Ring und am Wenzelsplatz sowie das Stimmengewirr der internationalen Gäste in Prag beeindruckten uns sehr. Am Nachmittag trafen wir dann Michaela Vidlàkovà. Sie ist 1936 in Prag geboren und wurde mit ihrer gesamten Familie 1942 nach Theresienstadt deportiert. Sie erzählte uns ihre bewegende Geschichte und schilderte dabei drei Episoden, die sie ursächlich hält für das eigene Überleben und das Überleben der Eltern. Alle anderen Familienangehörigen starben in Lagern im Osten. Unsere Fragen beantwortete sie voller Güte und verband damit die Hoffnung, dass auch zukünftig Kinder aus Peitz sich mit dem Holocaust beschäftigen und so gegen das Vergessen auftreten. Wir danken ihr und wünschen ihr alles Gute und eine stabile Gesundheit.

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Kleine Festung, Tschechischer Zentralfriedhof und Gedenkort an dem Fluss Eger

Am Mittwoch gab es eine Flut von Eindrücken. Mit vielen jungen Besuchern aus verschiedenen Ländern besuchten wir heute mehrere Gedenkorte. Ganz friedlich wirkte im Sonnenlicht der Weg am Tschechischen Zentralfriedhof vorbei zur Kleinen Festung. Das Rosenmeer gab dem Ort einen würdevollen Glanz. Die Festungsführung von Karel Rozec gab einen Einblick in die menschenverachtenden Lebensbedingungen der politischen Gefangenen. Überfüllte Massenzellen, kaum Sanitäranlagen, minderwertiges Essen und Dunkelzellen sollen als Beispiel dafür genannt sein. Auf dem Rückweg besuchten wir die Stelle, wo die Asche von 22.000 im Ghetto Verstobenen in den Fluss Eger geschüttet wurde. Eine Sandsteinstehle gibt den Hinterbliebenen einen Ort der Besinnung und Trauer.

Am Nachmittag arbeiteten wir wieder auf dem Dachboden und besuchten anschließend den jüdischen Friedhof. Damit ist unser Programm hier am Ort erfüllt und wir bereiten uns nun auf unsere Exkursion nach Prag vor. Dort treffen wir Dr. Michaela Vidlàkovà. Sie hat die Befreiung von Theresienstadt als Kind erlebt.

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Dienstag ist Lesetag

Am Dienstag sind mit dem Ghettomuseum und der Ausstellung in der Magdeburger Kaserne zwei Programmpunkte zu absolvieren, die viel Konzentration und Lesefertigkeit verlangen. Neben interessanten Exponaten sind in beiden Expositionen auch umfangreiche Textpassagen zu studieren, die vollumfänglich über das Leben im Ghetto von 1941 bis 1945 informieren. In der Magdeburger Kaserne liegt der Fokus dabei besonders auf dem künstlerischen Schaffen der Insassen. Die Ambivalenz der Ghettokunst und der Propaganda der Nazischergen ist dabei zu beachten. Solche Informationen nun in eine Projektarbeit einzubinden ist die Herausforderung des Nachmittags. Auf dem Dachboden wird unsere thematische Arbeit dann selbständig fortgesetzt.

Morgen besuchen wir die kleine Festung, das ehemalige Gefängnis der Prager Gestapo und gehen zu dem Ort an der Eger, wo die Asche von 22.000 in Theresienstadt Verstorbenen ins Wasser geschüttet wurde und sich so für die Angehörigen jede Spur der Toten verliert.

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Fußballspiel nach Projektarbeit

Als wir am Montag mit der Tagesreflexion auf dem Dachboden der Magdeburger Kaserne fertig waren, zog es uns nochmal hinaus in die Stadt. Das gute Wetter animierte uns zum Volleyball- und Fußballspiel. Es dauerte nicht lange und schon war eine Mannschaft tschechischer Jungen und Mädchen unser Kontrahent. Trotz Einsatz und Willen verloren wir das erste March mit 6 : 1! Das ruft nach freundschaftlicher Revanche.

Mit Tanz und Gesang klang dann der Tag aus und wir werden sehen, was die Museumsbesuche am morgigen Dienstag für Erkenntnisse bringen.teresin2015_6a_3

Klasse 6a beginnt Projekthöhepunkt

Die mit viel Spannung erwartete Projektfahrt nach Terezin und Prag begann heute am 15. Juni. Nachdem wir den Roman „Die Kinder aus Theresienstadt“ gelesen, die Kinderoper Brundibar im Musikunterricht kennen gelernt und auch die Cottbuser Synagoge besucht haben, führt uns unsere Spurensuche im Rahmen des Projektes „Theresienstadt und ich“ nun zu den historischen Orten in das ehemalige Ghetto Theresienstadt und in das jüdische Viertel Josefov von Prag, wo am Donnerstag auch das Zeitzeugengespräch stattfinden wird.

Die Anreise mit Bus verlief perfekt. Um 12.00 Uhr konnten wir schon unsere tollen Zimmer in der Internationalen Bildungs-und Begegnungsstätte beziehen. Nach dem Mittagessen erlebten wir eine Megastadtführung von Annika und Tim, den Freiwilligen, die uns diese Woche begleiten werden.

Es ist schon bewegend, wenn man die Plätze und Gebäude sieht, wo vor über 70 Jahren jüdische Menschen leiden mussten aber auch das Ghettoleben zu meistern hatten. So sind wir nun gespannt, was die nächsten Tage bringen werden.

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Ausgezeichnetes Cyber-Mobbing-Projekt „Aufgeklärt“ in Peitz gestartet

Der Cottbuser Verein „Media T Be – M2B“ ist eine Woche Gast und Partner der Mosaik-Grundschule Peitz. Die Klasse 6b wird sich in den nächsten Tagen mit dem aktuellen Thema Cyber-Mobbing befassen und mit Studenten der BTU Cottbus Videofilme produzieren. Als Einstieg wird über dieses Alltagsphänomen gesprochen und eine theoretische Grundlage gelegt. Ziel des Projektes ist, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken und das Medienverhalten zu verändern. Höhepunkt ist das Filmfestival im Cottbuser Kino Weltspiegel am 08. Juli 2015, wo alle produzierten Filme ausgestrahlt werden und in einen Wettbewerb starten.