Monatsarchiv für Dezember, 2014

Mit einem fantastischen Weihnachtskonzert in die Ferien verabschiedet

Unter Leitung von Frau Birgit Grosch fand das traditionelle Weihnachtskonzert der Mosaik-Grundschule Peitz am 19.12.2014 statt. Gut 150 Eltern wohnten der Aufführung bei, die als tragende Geschichte das 150. Schuljubiläum hatte. Als „Klammer“ diente eine Zeitmaschine, mit der man Weihnachten 1865 und Weihnachten 2014 miteinander verknüpfen konnte. Es war sehr stimmungsvoll, weil jeder Jahrgang seinen Konzertbeitrag leistete. Als Höhepunkte kamen die Tanzeinlagen und die von der Schulbandbegleiteten Beiträge beim Publikum besonders an. Mit der Scheckübergabe durch den Schulleiter an Unicef Cottbus wurde nochmals öffentlich allen Läuferinnen und Läufern und den vielen Sponsoren gedankt. Alle sind auf diese Aktion und das fantastische Ergebnis sehr, sehr stolz.

Das Konzert war ein würdiger Rahmen für die Scheckübergabe und durch das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern war auch eine gelungene Einstimmung auf die Weihnachtsferien möglich.

Bis zum 05. Januar 2015 wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2015 – Auf Wiedersehen!

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Scheck im Rahmen des Weihnachtskonzerts übergeben

Im Rahmen des jährlichen Weihnachtskonzertes an der Mosaik-Grundschule Peitz wurde durch den Schulleiter Frank Nedoma ein Scheck in Höhe von 4.500,00 Euro an Frau Sylvia Pansow von Unicef Cottbus übergeben. Dabei handelt es sich um den Anteil des Erlöses eines 150-minütigen Herbstlaufs, der unter dem Motto „Wasser wirkt“ als UNICEF Spendenlauf von der Schule durchgeführt wurde. Die fast 350 Laufteilnehmer/innen absolvierten 5712 Sportplatzrunden a´400 Meter und erhielten von ihren persönlichen Sponsoren in der Summe 9.224,03 Euro. Mit dieser Aktion im Jahr des 150. Schuljubiläums wollen die Mädchen und Jungen sowie die Eltern der Kinder und weitere Unterstützer ihren Betrag leisten, damit weltweit Kinder sauberes Wasser zur Verfügung haben. Leider sterben jährlich 1,1 Millionen Kinder durch den Verzehr von verunreinigtem bzw. verseuchtem Wasser. Die Unicef-Vertreterin bedanke sich vor den etwa 500 Gästen in der Mehrzweckhalle Peitz für diese tolle Aktion und regte eine weitere Zusammenarbeit der Schule mit der Unicef AG in Cottbus an.

F.N.

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In der Weihnachtsbäckerei…

flog bei uns dank der professionellen Hilfe eines Fachmannes und geschickter Kinderhände kein“ Ei vorbei“. So führte die Klasse FE der Mosaik-Grundschule Peitz am 18.12.2014 ihr Weihnachtsprojekt in der Oase 99 durch. Neben Weihnachtsbasteleien versuchten sich kleine Bäcker an der Zubereitung verschiedenster Plätzchensorten. Tatkräftig unterstützt wurden wir von Bäckermeister Schulze aus Drehnow und Frau Rooth. Zufrieden und voller Stolz über gelungene Back-und Bastelergebnisse konnten wir uns am Ende des Tags von Frau Zoch, Mitarbeiterin der Oase 99 verabschieden. Dies ist ein schöner Start in die Weihnachtsferien. Vielen Dank allen Mitwirkenden.

Frau Hennig und Frau Neumann

Klassenleiter der Klasse FE

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Vorweihnachtswoche mit vielen Höhepunkten

Hochsprung mit Musik ist ein traditionelles Turnier der 5. und 6. Klassen, bei dem die besten Hochspringer vor großem Publikum und kleinem Rahmenprogramm ermittelt werden. Durch die spannende Wettkampfatmosphäre werden die Sportlerinnen und Sportler immer zu Höchstleistungen stimuliert. In diesem Schuljahr siegte mit 1,31 m Höhe Marcel Duhra aus der Klasse 6b. Für einen Grundschüler ein beachtliches Ergebnis. Bei den Mädchen gewann mit 1,25 m Chantal Schwella (6a). Im 5. Schuljahr hießen die Sieger Hana Schwella mit 1,19 m und Maurice Lottra mit 1,22 m.

Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von der Fachkonferenz Sport, herzlichen Dank für diesen Höhepunkt!

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Geheimnisse der Physik in Klasse 4

Unsere Zusammenarbeit mit dem Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus findet immer vor Weihnachten ihren erlebbaren Höhepunkt. Mädchen und Jungen des zehnten Jahrganges der dortigen Physik-AG kommen dann in unseren 4. Jahrgang und machen mit den Grundschülern physikalische Experimente, die einfache Naturphänomene simulieren. Voller Neugier und Eifer waren die Mädchen und Jungen der 4a und 4b am 17.12.014 bei der Sache und freuen sich nun schon auf den Physikunterricht in der 6. Klasse. Wir bedanken uns bei Frau Ines Miersch und ihrer Physik-AG.

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Schülerlotsen legten Prüfung ab

Seit mehreren Jahren erfolgt am Morgen die Schulwegsicherung durch Schülerlotsen der Mosaik-Grundschule Peitz. Diese Verkehrshelfer werden davor in einem 10-stündigen Seminarprogramm theoretisch und praktisch ausgebildet. Auch im laufenden Schuljahr haben 10 Mädchen und Jungen aus dem 5. Schuljahr ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt und in den zurückliegenden Wochen ihre Ausbildung durch die Verkehrswacht Brandenburg erfahren. Am Mittwoch war nun der Prüfungstermin. Unter Aufsicht der Polizistin Frau Nitschke nahmen zwei Mitarbeiter der Verkehrswacht die theoretische und praktische Prüfung ab. Alle Teilnehmer haben bestanden! Herzlichen Glückwunsch!

Bis zum 30.01.2015 werden noch die aktuellen Lotsen morgens die Straße zum Überqueren sichern. Am 09.02.2015 wird der Wechsel zu den neu ausgebildeten Schüler/innen vollzogen.

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Alle Jahre wieder…..

fahren alle Schüler/innen unserer Schule gemeinsam in der Vorweihnachtszeit ins Staatstheater Cottbus. In diesem Jahr stand die Kinderoper „Sechse kommen durch die Welt“ auf dem Programm. Bei dem Wort Oper hatten einige Kinder und Erwachsene schon bedenken, ob das Stück gefallen wird. Aber durch die Einbeziehung der Kinder während des Stücks durch gemeinsames Singen oder Rätselraten kam keine Langeweile auf. In der Pause befragte ein Team vom Lausitz TV einige Schüler der Klasse 4b und so konnten sich Lea, Lena, Lara und Chantal am Abend im Fernsehen sehen.

Insgesamt war es wieder ein gelungener Höhepunkt im vorweihnachtlichen Schulalltag, der in gewohnter Weise von Frau Birgit Grosch vorbereitet wurde.

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Amely Schneider gewinnt den Vorlesewettbewerb

Der 59. Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels wurde auch dieses Jahr von Frau Cornelia Feuerfeil an der Mosaik-Grundschule Peitz geplant, organisatorisch vorbereitet und durchgeführt. Mit Stefanie Ronneberger vom Wochenkurier, Manuela Weichert-Glasner als Stadtverordnete und Vera Meyer als Deutschlehrerin im Ruhestand konnte Frau Feuerfeil eine kompetente Jury gewinnen.

Johanna Liebsch, Tobias Lenitzke, Marcel Duhra, Amely Schneider, Sebastian Kunze und Paul Richter waren die Teilnehmer/innen, die sich zur Teilnahme am Peitzer Vorlesewettstreit qualifizierten.

Sie stellten zuerst ihr Lieblingsbuch mittels Leseproben vor und im zweiten Durchgang mussten alle Starter/innen aus einem unbekannten Text (Ottokar, das brave Früchtchen) vorlesen. Aus beiden Auftritten musste die Jury dann an Hand einer Punktbewertung entscheiden, wer als Sieger/in unsere Schule beim Regionalausscheid in Spremberg vertreten wird. Am 12.12.2014 hieß die Siegerin Amely Schneider aus der Klasse 6a! Wir gratulieren! Ganz herzlich und nun viel Erfolg in Runde 2!

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Besuch des Stadtteils Josefov in Prag und Zeitzeugengespräch

Mit großer Erwartung fuhren wir nach Prag. Der Bus brachte uns zur Prager Burg, dem Sitz des tschechischen Präsidenten. Nach kurzer Besichtigung des Veitsdoms und der Teilnahme an der großen Wachablösung führte uns der Weg durch das „kleine Prag“ über die Karlsbrücke in den Stadtteil Josefov, dem jüdischen Viertel von Prag.

Hier trafen wir mit Frau Dr. Michaela Vidlakova, einer Überlebenden aus Theresienstadt zusammen. Als Sechsjährige kam die Pragerin in das Ghetto. Sie erzählte uns von ihren Erinnerungen an die Zeit, zeigte uns Bilder und ihr Lieblingsspielzeug, welches sie in Theresienstadt stets begleitete. Mit warmen Worten formulierte sie den Wunsch, dass wir diese Zeit der Unmenschlichkeit nicht vergessen dürfen und immer wachsam sein sollen, damit keine Diktatur mehr Menschen so verfolgt und vernichtet.

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis besuchten wir im jüdischen Viertel noch mehrere Synagogen und konnten so unser Wissen über die jüdische Religion erweitern. Ein Stadtbummel beendete den Tag im herrlichen Prag. Die vorweihnachtliche Atmosphäre hat uns allen nach diesen erlebnisreichen und interessanten Studientagen gut getan.

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Small Fortress (Kleine Festung), Gedenkstätte an der Eger und Jüdischer Friedhof

So lauteten die Anlaufpunkte am heutigen Mittwoch. Nach dem Frühstück brachen wir auf und wanderten zur kleinen Festung. Sie diente der Prager Gestapo als Gefängnis. Neben politischen Gefangenen und Kriegsgefangenen waren auch jüdische Häftlinge unter übelsten Bedingungen hier eingesperrt. Ob Massenzelle oder Einzelzelle, es waren unmenschliche Umstände!

Die Festungsführung endete mit einem beeindruckenden Film. Anschließend führte unsere Wanderung an das Ufer des Flusses Eger, wo die Nazi`s im November 1944 die Asche aus 22.000 Urnen ins Wasser kippen ließen. Heute erinnert ein Denkmal an diesen historischen Ort. Nach dem Mittagessen brachen wir zum jüdischen Friedhof auf, dem letzten Besuchsort hier in Terezin. Wer Interesse hatte, konnte fakultativ auch das Krematorium besichtigen. Danach wurde auf dem Dachboden wieder an den Exponaten gearbeitet. Abends wurde nach der Tagesreflexion getanzt und gesungen. Nun sind wir gespannt auf morgen, dem Besuch in Prag und das Zeitzeugengespräch!

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