Monatsarchiv für Februar, 2012

Schulfrei am Montag, dem 05. März 2012

Schon am 22. Juni 2011 hat die Schulkonferenz beraten und beschlossen, dass am Montag, dem 05.03.2012 kein Unterricht stattfindet. Somit wird die lange Zeit bis Ostern mit einem verlängerten Wochenende unterbrochen und Familien können an diesem variablen Ferientag auch wichtige Termine bei Behörden und Ärzten außerhalb der Ferienzeit realisieren. Also daran denken, am Montag ist schulfrei!

„Gefesselte“ Peitzer Grundschüler im Cottbuser Amtsgericht

Keine Angst, nicht durch Handschellen oder ähnliches sondern durch die Ausführungen des Richters Herrn Rupieper,  der unseren Wandertag im Februar 2012 zu einem interessanten Highlight werden ließ. So erfuhren wir unter anderem, welche Strafen es für verschiedene Verbrechen gibt, wie viele Gesetze in Deutschland existieren, dass Lügendetektoren in Deutschland unzulässig sind, die Amtskleidung eines Richters „Robe“ heißt und dass Richter bzw. Staatsanwälte manchmal auch gefährlich leben.

Besonders still wurde es im Sitzungssaal, als  uns klar wurde, dass eben Eltern nicht immer für ihre Kinder haften müssen.  Kinder sind ab einem bestimmten Alter auch deliktfähig und können verklagt werden.

Übrigens gehört das Treten, Schlagen, Spucken und Verwenden von Ausdrücken auch schon zu einem Delikt!

Nachdem Herr Rupieper unsere vielen  Fragen sehr anschaulich und geduldig beantwortet hatte, konnten einige von uns selbst in die Rollen von Richter, Staatsanwalt, Angeklagter, Verteidiger und Zeuge schlüpfen und ein Gerichtsverfahren durchspielen. Unser „Bösewicht“ wurde aufgrund der  Körperverletzung an einer Mitschülerin zu 30 Stunden Sozialarbeit verurteilt. Aufmerksam und diszipliniert verfolgten die Zuschauer im Gerichtssaal den vorgespielten Prozess.

Wie im Fluge vergingen die zwei spannenden Stunden im Cottbuser Amtsgericht für uns alle. Nun war es an der Zeit, sich vom Richter Rupieper, der diesen Tag mit einer Schulklasse das letzte Mal in seiner Amtszeit durchführte, zu verabschieden.

Wir möchten uns nochmal ganz herzlich bei ihm bedanken und wünschen ihm für seine Zeit als Pensionär vor allem Gesundheit und alles erdenklich Gute. Weiterhin danken wir unserer Elternsprecherin Frau Mittmann für die Organisation sowie Frau Sprenger, Frau Weyer, Frau Scheider und Herrn Poesch für die Begleitung des Wandertages.

S. Knaut  und K. Neumann, Klassenlehrerinnen der 5a und 5c

Abschlusstag in Prag

Hallo Heimat, nachdem wir uns von Montag bis Mittwoch mit der Geschichte Terezins und dem Leben der jüdischen Menschen im Getto auseinandergesetzt haben, fuhren wir heute voller Erwartungen nach Prag. Uns lockte die Großstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und wir wollten uns drei Synagogen anschauen. Besonders fieberten wir dem Gespräch mit der Zeitzeugin entgegen. Was kann sie uns erzählen, wie hat sie diese schreckliche Zeit überhaupt erlebt und überlebt? Viele Gedanken bewegten uns. Prag war toll. Tief beeindruckt hat uns das Gespräch mit Frau Doris Grozdanovicova. Diese Frau und ihre Geschichte werden wir nicht so schnell vergessen. In unseren Herzen nehmen wir viel aus Terezin mit nach Hause. Jetzt freuen wir uns auf die Heimfahrt. Bis morgen!

Die Schüler der 6a und ihre Betreuer

Terezin, 23.02.2012

Mittwoch – Besuch der Kleinen Festung

Die Kleine Festung war das beeindruckendste Erlebnis für uns. Hier wird anschaulich, was es bedeutet eingesperrt zu sein. Menschenverachtung und Demütigung sind noch heute spürbar. Unsere Gefühle haben wir in unseren Schriftrollen eingearbeitet. Abends wurde wieder gesungen und getanzt. Das macht allen Spaß. Nun sind wir total auf Prag gespannt und hoffen auf gutes Wetter.

Liebe Grüße von der 6a

Terezin, 22.02.2012

Tagesbericht vom Dienstag

Einen wunderschönen guten Abend,
heute am Dienstag, dem 21.02.2012 erlebten die Klasse 6a gemeinsam mit ihren Betreuern einen beeindruckenden Tag im Gettomuseum und in der Ausstellung „Magdeburger Kaserne“. Aufmerksam folgten die Schüler den Ausführungen des freiwilligen Helfers Simon zu dem nachgestellten Schlafsaal und den ausgestellten Exponaten.
Still und nachdenklich lauschten die Schüler den Hörbeispielen aus Brundibar.
Interessiert sammelten die Schüler wesentliche Fakten für die Präsentationsarbeit. Am Nachmittag arbeiteten alle emsig und mit viel Ausdauer an den ausgewählten Themen.
Am Abend versammelten wir uns zu unserer Reflexionsrunde auf dem Dachboden. Eingeleitet mit drei musikalischen Darbietungen auf dem Keyboard und auf der Gitarre äußerten die Schüler nachdenklich und mit geschickter Wortwahl ihre Gedanken und Empfindungen. Zum Abschluss schauten wir uns den Film „Brundibar“ an, sangen und tanzten gemeinsam.
Für uns alle war es ein erlebnisreicher Tag.

Herzliche Grüße
Diana Hobracht

Terezin, 21.02.2012

Herzliche Grüße und Guten Morgen!

Nach unserer ersten Nacht wünschen wir euch in Peitz einen schönen Schultag. Gestern hatten wir prima Wetter. Alle Schüler sind sehr interessiert. Man spürt bei ihnen die Spannung auf das, was in den nächsten Tagen noch kommt. Wir senden hier erste Eindrücke von unserem Stadtrundgang gestern per Bild. Hoch interessant fanden wir die Gebetstube.
Herzlichst
Jochen Grunwald

Terezin, 20.02.2012

Nach schöner Busfahrt gut angekommen

Wie der Elternvertreter Herr C. Ehringfeld via Handy kurz mitteilte, ist auch die dritte Klasse gut in der Bildungs- und Begegnungsstätte Terezin angekommen. Der Omnibusbetrieb QUITZK ist dieses Jahr unser Partner und wickelt die Transfers mit großer Qualität ab.
In dieser Woche wird die Klasse 6a von Simon Rebiger von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste aus Berlin betreut. Er wird Frau Hobracht, Frau Wedler, Herrn Grunwald und Herrn Ehringfeld inhaltlich unterstützen und organisatorisch begleiten.

Peitz, 20.02.2012

Clara Mucha liest beim Regionalausscheid in Spremberg

Die Gewinnerin des Lesewettstreits des Deutschen Buchhandels aus dem Dezember 2011, Clara M u c h a aus der Klasse 6b vertritt unsere Schule und das Amt Peitz am Mittwoch, dem 22.02.2012 beim regionalen Vorlesewettbewerb des Landkreises SPN in Spremberg. Wir drücken ihr ganz fest die Daumen und sagen toi, toi, toi!!!

Frau Cornelia Feuerfeil nominiert zum Brandenburger Lehrerpreis 2011

Ministerpräsident Matthias Platzeck und Bildungsministerin Martina Münch empfangen am Dienstag, dem 21.02.2012 im Rahmen einer Festveranstaltung Lehrerinnen und Lehrer aus allen Landkreisen und kreisfreien Städten, die sich in besonderer Weise an ihren Schulen engagieren und verleihen erstmals 18 Lehrkräften unter ihnen den „Brandenburgischen Lehrerinnen- und Lehrerpreis 2011“ für herausragendes Engagement. Wir freuen uns mit Frau Cornelia Feuerfeil und gratulieren ganz herzlich zu ihrer Nominierung.

Unvergesslich und schön

Dieses Gruppenbild mit der Zeitzeugin Dr. Michaela Vidlakova im jüdischen Viertel von Prag soll unsere tägliche Berichterstattung von unserer Studienfahrt abschließen. Inzwischen sind wir alle bei bester Gesundheit um 13.00 Uhr in Peitz angekommen und von unseren Eltern begrüßt worden.

Mit dem Besuch der tschechischen Hauptstadt Prag fand gestern unsere Reise ihren Abschluss. Zitat Herr Mucha: „…haben heut` noch einen wunderbaren und eindrucksvollen Tag in Prag erlebt. Ich denke das Zeitzeugengespräch war für alle ein unvergesslicher Höhepunkt der Woche.“  Damit hat er kurz zusammengefasst, was uns bewegt. Wir hoffen, dass noch viele Klassen in den folgenden Jahren dieses Erlebnis haben werden.

 

Terezin, 17.02.2012